DAS MILITÄRISCHE DEUTSCHLAND IST WIEDER DA!

 

VON EINEM LAND, DAS SICH ALS „NEUTRAL“ UND „PAZIFIST“ BEZEICHNETE, ZU EINER MILITÄRMACHT, DIE EUROPA FÜHRT –  ZUERST GEGEN RUSSLAND, DANN GEGEN CHINA

WERDEN WIR AKTIV GEGEN EINEN IMMER AGGRESSIVEREN KAPITALISMUS!

Der brutale Kapitalismus ist eine von Konkurrenz geprägte Gesellschaft, in der jeder Kapitalist gezwungen ist, sich mit anderen Kapitalisten zu messen und gegen sie zu kämpfen, um immer reicher zu werden und nicht unterzugehen. Das Gesetz des Profits lässt keinen Ausweg. Die Konkurrenten besiegen oder selbst besiegt werden – das ist das unerbittliche Gesetz des kapitalistischen Chaos! Deshalb gibt es in der Profitgesellschaft keine Atempause; es kann sie nicht geben.

DEUTSCHLAND RÜSTET WIEDER AUF. Der deutsche Imperialismus will nun die europäischen Bourgeoisien nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch 

führen. Das Ziel sei es, sich heute – unter dem Vorwand des Krieges Russlands gegen die Ukraine – gegen die russische Bourgeoisie zu positionieren und dies als Übung und Vorbereitung für das eigentliche zukünftige Ziel zu nutzen: die Konfrontation mit der mächtigen chinesischen imperialistischen Bourgeoisie. So funktioniere das erbarmungslose kapitalistische System.

Dies schockiert und erschüttert die Pazifisten der Bundesrepublik, die davon überzeugt sind, dass ein friedlicher Kapitalismus möglich sei. Nicht jedoch die Marxisten, die in dieser wiedergefundenen Rolle Deutschlands als militärischer Führungsmacht Europas eine Bestätigung ihrer realistischen politischen Analyse sehen.

Gestern nutzte die imperialistische Bourgeoisie Berlins Hitler, um Europa zu vereinen und anschließend gegen die damaligen potenziellen Konkurrenten (die USA) zu führen. Heute nutze sie den demokratischen Merz gemeinsam mit den linken Sozialdemokraten, um Europa erneut zu vereinen und auf die Auseinandersetzung mit dem mächtigen asiatischen Konkurrenten vorzubereiten.

Gerade die Gelegenheit, die Ukraine gegen Russland zu verteidigen, werde als Vorwand genutzt – Vorwände werden immer im Kapitalismus benutzt – für die gigantische deutsche Aufrüstung. Die Gefahr, die Angst, beinahe die Panik, die verbreitet werde, wonach Russland auch Europa angreifen könnte, verfolge das Ziel, die arbeitenden Massen dazu zu bringen, die enorme Aufrüstung zu akzeptieren, die morgen gewaltige Katastrophen und großes Leid verursachen werde. Diese Vorwände dienten zudem dazu, die Massen davon abzuhalten, sich dagegenzustellen, zu protestieren und zu kämpfen.

 

HUNDERTE UND WIEDER HUNDERTE VON MILLIARDEN SOLLEN IN DER BUNDESREPUBLIK IN RÜSTUNGEN INVESTIERT WERDEN, D. H. IN INSTRUMENTE DER ZERSTÖRUNG UND DES TODES, UM DIE ROLLE EINER MILITÄRISCHEN FÜHRUNGSMACHT IN EUROPA ZU ERREICHEN.

 

Alle politischen und sonstigen Mittel würden dafür eingesetzt: soziale Medien, Journalisten, Politiker, Parteien, Priester; sogar die „Pazifisten“ der Grünen mobilisierten sich für dieses Vorhaben. Nur die Kriegstreiber, die im Vatikan säßen, gäben vor, dagegen Stellung zu beziehen – und manche glaubten ihnen sogar.

Bereits Anfang 2025 begannen die deutschen multinationalen Konzerne mit Unterstützung ihrer Medien, die Vorstellung vom zukünftigen Berlin als militärischer Führungsmacht zu verbreiten und die öffentliche Meinung in Europa darauf vorzubereiten. So schrieb die Tagesschau im Artikel „Neue deutsche Führungsrolle?“ vom 3. Mai 2025 anlässlich des Parteitags der Europäischen Volkspartei in Valencia: »Österreichs Bundeskanzler Christian 

Stocker sagt: "Wir haben Krieg auf unserem Kontinent, und ein starkes Deutschland ist hier für Europa wichtig." Sein griechischer Amtskollege Kyriakos Mitsotakis findet, die neue Bundesregierung solle im eigenen Land mehr investieren, schließlich sei die deutsche Wirtschaft ein starker Treiber des europäischen Wachstums: "Wir sind alle davon betroffen, wenn es Deutschland wirtschaftlich nicht gut geht." Kroatiens Ministerpräsident Andrej Plenkovic meint: "Alle erwarten, dass Deutschland sehr bald wieder als vollwertiger Spieler am Tisch sitzt." Dass Parteifreunde ihrem zukünftigen deutschen Kollegen viel zutrauen, ist nicht überraschend. Doch man kann daraus auch die Erwartung herauslesen, dass Merz schnell liefert. Und nicht nur die eigenen Leute schauen auf ihn. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, eine Liberale, betont, Deutschlands Führungsrolle sei für die Gestaltung eines dauerhaft stabilen Europas unerlässlich«.

Kurz darauf, am 7. Juli 2025, schrieb der Tagesspiegel im Artikel „Merz will Europa leiten. Schöne Worte reichen nicht“:»Deutschland ist zurück auf der internationalen Bühne. Friedrich Merz (CDU) hat in den ersten Wochen seiner 

Kanzlerschaft in Sachen Außenpolitik einen geradezu fulminanten Start hingelegt. Nach dem Zauderer Olaf Scholz (SPD) präsentiert sich nun bei den Treffen der Staats- und Regierungschef der Macher Merz. In Europa ist das Aufatmen groß. Zuletzt hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas das mit Abstand mächtigste Land in der Union dazu aufgefordert, in diesen Zeiten der multiplen Krisen mehr Verantwortung zu übernehmen. Friedrich Merz lässt sich in diesem Fall nicht zweimal bitten und betont, dass Deutschland unter ihm selbstverständlich die längst überfällige wirtschaftliche, politische und militärische Führungsrolle einnehmen werde «.

Auch das Magazin Stern hob am 9. Juli im Artikel „Merz: Deutschland wird Führungsverantwortung in Europa übernehmen“ hervor: »"Wir übernehmen die 

Führungsverantwortung, die Europa von uns erwartet", sagte Merz in seiner Rede am Mittwoch im Bundestag. "Unsere Bundeswehr muss jetzt schnell alles erhalten, was sie zur Verteidigung Deutschlands benötigt", betonte Merz weiter. "Wir werden auf der internationalen Bühne wieder wahrgenommen und vor allem ernstgenommen", sprach Merz von einem "Politikwechsel" auch in der Außen- und Sicherheitspolitik seit dem Amtsantritt in der Regierung. Er betonte, Deutschland brauche "Partner in der Welt, vor allem in Europa". Daher sei es ihm vor allem wichtig, "ein gutes Verhältnis zu den europäischen Nachbarstaaten zu entwickeln”«.

 

DIE ENTSCHEIDUNG, ERNEUT DEN WEG IN DIE KATASTROPHE DES KRIEGES EINZUSCHLAGEN, IST DEMNACH AUCH VON DER DEUTSCHEN BOURGEOISIE ENDGÜLTIG GETROFFEN WORDEN!

 

Die entscheidende Wiedererlangung der militärischen Rolle Deutschlands erfolgt jedoch nicht durch die Schaffung einer eigenständigen europäischen Armee, wie viele Europäer erwartet und erhofft hatten, sondern innerhalb der NATO – so, wie es die Amerikaner wünschen.

Die Bedeutung dieses Umstands, die keineswegs gering ist (aber sorgfältig verschwiegen wird), besteht nach dieser Sichtweise darin: Wenn Deutschland innerhalb der NATO (einer von den USA dominierten Organisation) sein militärisches Gewicht erheblich erhöht, werden die grundlegenden Entscheidungen und die strategische Ausrichtung weiterhin von den USA bestimmt – entsprechend ihren eigenen Interessen. Dies sei offensichtlich etwas völlig anderes, als wenn Deutschland eine vollständig unabhängige europäische Armee führen würde.

So berichtete die Tagesschau am 22. April 2026 unter dem Titel „NATO-Partner erwarten Führungsrolle von Deutschland“: »Erstmals hat die Bundesregierung 

eine Militärstrategie vorgelegt. Im Interview mit den  tagesthemen  sagte Verteidigungsminister Pistorius, schon jetzt sei Deutschland der größte NATO-Partner in Europa. Deshalb wolle man die größte Armee stellen. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat anlässlich der vorgestellten Militärstrategie der Bundeswehr eine "Führungsrolle" von Deutschland in Europa betont. Dies erwarteten die NATO-Partner, betonte er in den tagesthemen «.

Die Tatsache, dass die USA im internationalen Kontext des zwischenimperialistischen Konflikts Deutschland innerhalb der NATO mehr militärisches Gewicht und eine größere Rolle zugestehen, bestätigt nach dieser marxistischen Analyse die wiederholt vertretene These, dass die militärische Stärke des amerikanischen Imperialismus nicht unbegrenzt sei und die Konfliktfelder zahlreich seien. Deshalb wollten die USA den von Deutschland geführten europäischen Bourgeoisien die Auseinandersetzung mit dem russischen Imperialismus überlassen, während sie selbst ihren Schwerpunkt auf den Aufstieg des chinesischen Imperialismus legten.

Zur Bestätigung verweist der Text auf einen Artikel der HuffPost vom 30. Mai mit dem Titel „Fridlich und bewaffnet. Amerika muss China eindämmen, Europa kann sich selbst verteidigen“: „Die Botschaft, die der Pentagon-Chef auf dem 

Shangri-La Dialogue in Singapur übermittelt, lautet, dass im Indopazifik eine ‚strategische Stabilität‘ erforderlich sei, die eine chinesische Vorherrschaft verhindert.“.

Mit anderen Worten: Die USA müssten sich auf Asien konzentrieren, während die Europäer die militärischen Aufgaben in Europa übernähmen.

DAHER KANN MAN BEHAUPTEN, DASS IN TRANSATLANTISCHEN RAHMEN DIE AUFGABEN FÜR KÜNFTIGE KATASTROPHEN DER MENSCHHEIT BEREITS FESTGELEGT WORDEN SIND! ES WIRD EINE NEUE KATASTROPHE SEIN!

 

Dass Trump die NATO und die europäischen Länder ständig angreift und als „zu schwach“ bezeichnet, wird in diesem Text als Taktik interpretiert: als Provokation, um eine militärische Stärkung Europas innerhalb der NATO anzuregen – nicht um die NATO zu zerstören, wie viele behaupten, sondern um sie in einem stärker europäischen Sinn zu festigen, damit die USA sich teilweise entlasten und sich stärker auf China konzentrieren können.

 

DIE REVOLUTIONÄRE FEHLEN! Eine wahre Katastrophe!

GENOSSEN: WIR MÜSSEN UNBEDINGT GEGEN DEN PERVERSE KAPITALISMUS VORGEHEN! – gegen eine zukünftige katastrophale und erschreckende Entwicklung, die sich abzeichne und alle mitreißen werde, genau wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg.

In diesem Szenario müssten revolutionäre Parteien gestärkt werden. Ihr Fehlen sei gegenwärtig das große Problem der Menschheit. Denn nur Revolutionen könnten Kriege stoppen. So sei es bei der Russische Revolution geschehen und zuvor bereits bei der Pariser Kommune von 1871.

Ohne Revolutionen, ohne revolutionäre Parteien, die Kriege beenden, würden die skrupellosen kapitalistischen Banditen weiterhin unaufhaltsam neue katastrophale Unglücke verursachen.


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