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Vereinigte Staaten

 

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   27. Mai 2026

Iran-USA Krieg:

 

ALLES BESTÄTIGT, DASS DIE USA NATIONEN EROBERN, DIE ZU DEN „EINFLUSSZONEN“ EINES SCHWIERIGEN RUSSLANDS GEHÖREN, DAS SIE DERZEIT NICHT MEHR VERTEIDIGEN KANN

 

In einer kapitalistischen Gesellschaft, in der Kriege fester Bestandteil des auf Profit ausgerichteten perversen Systems sind (Clausewitz: „Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“), werden folglich auch Kriege zwischen Imperialismen, die sich gegenseitig die „Einflusssphären“ streitig machen, zur Normalität.

Wie alle Quellen berichten, steht der russische Imperialismus aufgrund des Krieges in der Ukraine mittlerweile kurz vor dem Zusammenbruch. Die Kosten zur Aufrechterhaltung dieses Konflikts sind enorm und übersteigen die Möglichkeiten des Moskauer Imperialismus.

Im Wettbewerb zwischen imperialistischen Banditen, in dem, was man als „kapitalistisches Gesetz des Dschungels“ bezeichnen kann, gilt die Regel: Wenn ein Konkurrent geschwächt wird, ist ein anderer sofort bereit, davon zu profitieren. So war es im Kapitalismus schon immer (siehe nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, als die europäischen Multis sofort die Gelegenheit nutzten, um sich die damals vom Kreml kontrollierten Länder des ehemaligen „Warschauer Pakts“ wie Polen, Ungarn, Rumänien, die Tschechoslowakei, Jugoslawien usw. anzueignen), und so wird es immer sein, solange das umstrittene kapitalistische System nicht abgeschafft wird.

KRITERIEN. Wie können wir erkennen, nach welchen Kriterien der amerikanische Imperialismus – unter Präsident Trump – ausschließlich an den Nationen interessiert ist, die zur russischen „Einflusszone“ gehören? Also an Ländern, die bevorzugte politische, wirtschaftliche und militärische Beziehungen zu Moskau unterhalten?

Hier die Erklärungen.

Nehmen wir den aktuellen IRAN-KRIEG. Trump behauptet, er greife den russlandfreundlichen Iran an, um zu verhindern, dass dieser eine Atombombe baut. Aber auch NORDKOREA entwickelt Atombomben! Warum greift Trump dann nicht

auch Nordkorea an? Doch weder Trump noch die westliche Presse erwähnen Nordkorea. Warum? Weil das arme Nordkorea (mit einem BIP vergleichbar mit dem der Stadt Berlin) zur „Einflusszone“ des chinesischen Imperialismus gehört und unter dem Schutz Pekings steht. Ein Angriff auf Nordkorea würde eine militärische Reaktion Chinas auslösen, das sich sofort zu seiner Verteidigung mobilisieren würde – mit katastrophalen Folgen für den US-Imperialismus. Das ist die Erklärung dafür, warum Trump und die westlichen Medien nicht über Nordkorea sprechen. (... um das Spiel besser zu verstehen – nämlich dass die Entwicklung des iranischen Atomprogramms in Wirklichkeit nichts damit zu tun hat: Selbst dem rückständigen Pakistan wurde von den Amerikanern vor kurzem erlaubt, Atomwaffen zu besitzen – in anti-indischer Funktion. Dem wiederum wurde in der Vergangenheit – ebenfalls von den USA – gestattet, sich mit Atombomben zu rüsten, in anti-chinesischer Funktion.) Daher ist offensichtlich, dass die Angelegenheit, den Iran am Bau „der Atombombe“ zu hindern, nur der kapitalistische VORWAND ist, um den militärischen Eingriff der USA zu rechtfertigen und das russlandfreundliche Land zu erobern, das Moskau in seiner derzeitigen katastrophalen Krise nicht mehr verteidigen kann.

VENEZUELA - Die russlandfreundliche Regierung Maduro wurde von Trump (ohne Beweise) beschuldigt, Drogenschmuggler zu unterstützen, nur weil einige Boote der Schmuggler von Venezuela aus in Richtung USA  aufbrachen.

In Wirklichkeit starten jedoch Drogenschmuggel-Boote aus allen Ländern Südamerikas – Kolumbien, Brasilien, Argentinien usw. –, um Drogen in die Vereinigten Staaten zu bringen. Doch all dies wird weder von Trump noch von den europäischen Medien erwähnt.

Trump interessiert sich ausschließlich für die Schmuggler, die aus Venezuela kommen! Warum?

Weil Venezuela zum gegnerischen Lager gehört, während die anderen Länder, aus denen ebenfalls Drogenschmuggler operieren, entweder mit den westlichen Mächten verbündet sind oder enge Beziehungen zu China haben. Deshalb gilt der Vorwurf des „Drogenhandels“ gegen sie nicht – und sie sind folglich nicht angreifbar.

Der „Drogenhandel“ ist daher der VORWAND, um den proletarischen Massen den Angriff ausschließlich auf Venezuela zu rechtfertigen – als russlandfreundliche Nation, die Moskau in seiner tiefen Krise derzeit nicht verteidigen kann.

SYRIEN - Das frühere russlandfreundliche Assad-Regime wurde von Trump und den westlichen Regierungen als „brutale Diktatur“ bezeichnet. 

Das entsprach der Wahrheit. Aber auch in Saudi-Arabien herrscht eine „noch brutalere Diktatur“. Ebenso in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait und in allen Staaten des Persischen Golfs – doch darüber spricht niemand.

Diese arabischen Länder sind jedoch Verbündete des Westens oder unterhalten enge Beziehungen zu China. 

Deshalb gilt die „brutale Diktatur“ im heuchlerischen Kapitalismus nur für Länder des gegnerischen Lagers wie das ehemalige Syrien unter dem russlandfreundlichen Assad, nicht aber für die befreundeten Staaten! Auch hier stehen wir vor einer offensichtlichen MANIPULATION, einem VORWAND, um die arbeitenden Massen zu beeinflussen und einen militärischen Eingriff zu rechtfertigen.

KUBA. Auch dieses Gebiet gilt als historischer „russischer Einflussbereich“ und „stalinistisches Protektorat der ehemaligen Sowjetunion“. Doch da sich Russland heute in einer tiefen Krise befindet und es nicht mehr schützen kann, ist auch dieses Land zur Beute und zum Ziel der USA geworden. Trump bekräftigt weiterhin, dass er sich, sobald er mit dem Iran fertig ist, auch der Eroberung der Karibikinsel widmen werde.

Hamas-PALÄSTINA, Hisbollah-LIBANON, Huthi-JEMEN  - Allesamt radikale religiöse Organisationen, die vom Iran und von Russland unterstützt werden. Auch sie stehen im brutalen zwischenimperialistischen Wettbewerb im Fadenkreuz der Amerikaner und sollen neutralisiert oder beseitigt werden, da Moskau und der Iran sie derzeit weder verteidigen noch finanzieren oder bewaffnen können.

Im Auftrag der USA habe Israel die „schmutzige“ Aufgabe übernommen, sie handlungsunfähig zu machen.

Auch hier sei die Begründung, sie müssten als „radikale extremistische religiöse Bewegungen“ eliminiert werden, offensichtlich nur ein kapitalistischer VORWAND. Denn sowohl die Vereinigten Staaten als auch die europäischen Regierungen bedienen sich selbst in großem Umfang radikaler religiöser Extremisten (wie ISIS/Daesh, Al-Qaida, Al-Nusra, Dschihadisten oder anderer fanatischer islamistischer Bewegungen), um in Afrika und im Nahen Osten gegen den Einfluss Russlands und Chinas zu kämpfen. 

So würden beispielsweise in Mali die vom JNIM (Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime), einer mit Al-Qaida verbundenen Koalition, geführten Dschihadisten gegen die russlandfreundliche Regierung eingesetzt. Im Kongo werde gegen die chinafreundliche Regierung die jihadistische bewaffnete Gruppe ADF (Allied Democratic Forces), die dem Islamischen Staat (ISCAP) angeschlossen ist, unterstützt. In Äthiopien werde die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) gegen die chinafreundliche Regierung finanziert. In Libyen würden jihadistische Milizen wie die Rada-Miliz (Spezialeinheit zur Abschreckung) und der Stabilitätsunterstützungsapparat (ehemalige Kräfte von Abdelghani al-Kikli) gegen russlandfreundliche Milizen gefördert. Im Jemen würden gegen die iranfreundlichen Huthi die Dschihadisten von Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) sowie die jemenitischen Ableger des Islamischen Staates (ISIS) eingesetzt. Und nicht zuletzt sei – wie bekannt – in Syrien zur Destabilisierung des moskaufreundlichen Assad-Regimes der Dschihadist Ahmed al-Sharaa eingesetzt worden, der die Milizenkoalition Hayat Tahrir al-Sham (HTS), den ehemaligen syrischen Arm von Al-Qaida, angeführt habe.

DIE VORWÄNDE. Die kapitalistischen Banditen müssen sich in all ihren abscheulichen und widerwärtigen Kriegen stets Vorwände ausdenken und finden, um ihre blutigen und brutalen Kriegshandlungen zu rechtfertigen und sie als gerecht und notwendig erscheinen zu lassen, damit die Massaker, die Zerstörungen und die Katastrophen, die daraus folgen, legitimiert werden. Aber nicht nur das: Die VORWÄNDE haben auch die Aufgabe, den arbeitenden Massen einzureden, dass der Krieg so gerecht sei, dass sie sich schließlich selbst als „Kanonenfutter“ im Krieg für die verborgenen Interessen der kapitalistischen Banditen opfern.

Für die MARXISTEN sind alle Kriege eine Lüge, Tragödien! Es gibt keine „gerechten Kriege“! Alle werden aus kapitalistischen Interessen verursacht. Das muss man sehr klar verstehen. Man muss die Gründe nur suchen, finden und 

offenlegen.

In Kriegen stellen sich Marxisten niemals auf die Seite eines der Kriegsparteien, denn – wie gesagt – die Nationen sind nichts anderes als die Kapitalisten, die sie im Hintergrund lenken und die Massen beeinflussen. In Kriegen stehen Marxisten immer auf der Seite der Arbeiter, unabhängig von ihrer Nationalität, damit sie sich vereinen („Arbeiter aller Länder, vereinigt euch!“) und gemeinsam gegen das perverse kapitalistische System kämpfen, um zu einer höheren Gesellschaft zu gelangen.


 

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   08. März 2026

TRUMP–IRAN-KRIEG: EIN KRIEG ZWISCHEN BANDITEN
TRUMP ENTREISST RUSSLAND DIE „EINFLUSSSPHÄREN“

 

Nachdem Syrien und Venezuela wieder unter westliche Kontrolle gebracht worden sind, hat Israel im Auftrag der USA die Hisbollah im Libanon und die Hamas in Palästina neutralisiert, nun ist es an der Zeit, sich auch den letzten großen „Einflusssphären“ des russischen Imperialismus zu sichern: den Iran. Ein Russland, das durch den Krieg gegen die Ukraine extrem geschwächt und kurz vor dem Zusammenbruch steht, ist nicht mehr in der Lage, seine historischen „ Einflusssphären“ zu verteidigen.

 

Im Zusammenstoß zwischen kapitalistischen Banditen gilt eine feste Regel: Wer schwächer wird, wird vom Stärkeren überwältigt. Es ist gewissermaßen das „Gesetz des kapitalistischen Dschungels“: Wer geschwächt ist und seine „Territorien“ nicht mehr verteidigen kann, dem werden sie sofort vom Stärkeren genommen.

Genau das geschieht heute im zwischenimperialistischen Konflikt.

Der russische Imperialismus steht mittlerweile fast vor dem Kollaps. Immer mehr Quellen berichten, dass Moskau zur Finanzierung des Krieges gegen die Ukraine – aufgrund stark gesunkener Einnahmen infolge fallender Ölpreise – nun damit begonnen hat, seine Reserven zu verkaufen: Gold, Dollar, Euro und Yuan. Und bekanntlich bleibt, wenn die „Reserven“ aufgebraucht sind, nichts mehr übrig. Oder besser gesagt: Es bleibt nur, die Steuern für die Bürger weiter zu erhöhen, Geld zu drucken und dadurch Inflation mit stark steigenden Preisen zu verursachen sowie Kredite bei den eigenen Banken aufzunehmen (wie es bereits geschieht). 

All das ist jedoch äußerst riskant und kann eine Spirale von Protesten auslösen – wie es kürzlich im Iran infolge stark gestiegener Binnenpreise der Fall war.

Wie lange kann diese prekäre Situation für das russische Establishment noch andauern? Sicherlich nicht lange. Die imperialistischen Konkurrenten wissen das sehr genau und kennen auch die großen Schwierigkeiten Russlands. Und natürlich – nach dem Gesetz des Dschungels – beginnen sie, daraus Kapital zu schlagen. Wie? Indem sie sich die „Einflusssphären“ des in Schwierigkeiten geratenen Konkurrenten holen. Mit Kriegen.

Nach marxistischer Analyse sind Kriege für Kapitalisten völlig normal. Für normale Menschen ein Skandal, eine Tragödie – für Kapitalisten jedoch sind Kriege nur eines von vielen Mitteln (wie Diplomatie, Finanzpolitik, Kredite, Korruption usw.), um Geld anzuhäufen und immer reicher zu 

werden. „Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“, sagte der preußische General Clausewitz. Genau so ist es. Auch heute bestätigt sich das wieder: Überall lodern Kriege auf, eingesetzt als Mittel der Konkurrenz zur Expansion.

Nach dem Rausch jahrzehntelanger Beziehungen zwischen Mächten mit „friedlichen“, „demokratischen“ Methoden, im „Respekt vor dem Völkerrecht“, mit „Diplomatie“ usw., sprechen nun alle Medien von einer neuen „Philosophie“, die sich in den Beziehungen zwischen den Mächten durchsetzt: der brutale Einsatz der „Kraft der Kriege“. Wieder einmal eine Bestätigung des Marxismus.

Immer wenn sich in der Vergangenheit die internationale Konkurrenz zwischen den Mächten verschärfte, wechselten die Imperialisten in ihren Beziehungen von „friedlich-demokratischen“ Methoden zu „brutalen militärischen Methoden“. Das ist nichts Neues. Der Kapitalismus war gestern Kapitalismus und bleibt es auch heute – mit denselben Methoden, die sich wiederholen. Und es ist auch klar, welches monströse Ergebnis sich daraus erneut ergeben wird.

Heute hat das iranische Bürgertum mit einem BIP von 356 Milliarden Dollar – 44. Wirtschaft der Welt – im zwischenimperialistischen Rahmen keinerlei Möglichkeit, sich gegen die Supermacht USA (1. BIP der Welt mit 30,62 Billionen Dollar) zu behaupten. Das ist allen klar. Nur die religiösen Fanatiker an seiner Spitze, verblendet durch Religion, können das nicht verstehen oder akzeptieren.

Schwer zu sagen, wie lange der Krieg dauern und welche Katastrophen und Folgen er hervorbringen wird. Sicherlich – wie immer – viele. Zu Beginn spekulierte Trump, der Konflikt werde „mindestens 4–5 Wochen“ dauern, nun sagt er, er werde „so lange dauern wie nötig“. Sollten sich diese religiösen Fanatiker jedoch nicht bald ergeben, könnte sich der Krieg sehr lange hinziehen.

Der kapitalistische Wettbewerb auf dem Planeten verschärft sich, und die Kriege nehmen zu (auch zwischen Pakistan und Afghanistan ist gerade ein Krieg ausgebrochen). Es ist absolut notwendig, dass auch die Marxisten ihre Aktivitäten intensivieren, um auf die nächste revolutionäre Gelegenheit vorbereitet zu sein.

Es gibt keine andere Wahl.


 

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      15 Februar  2026

 

DER AGGRESSIVE UND EGOZENTRISCHE PRÄSIDENT TRUMP FÜR EINE POLITIK IM INTERESSE DER AMERIKANISCHEN MULTINATIONALEN KONZERNE

 

Trump ist zweifellos extrovertiert, egozentrisch und mitunter sogar bizarr, doch in diesem Verhalten folgt er einer sehr präzisen politischen Logik: der Stärkung der Interessen der großen amerikanischen multinationalen Konzerne. Er handelt nicht planlos, wie es scheinen mag.

Im Wettbewerb auf den internationalen Märkten sieht auch er – ebenso wie die großen US-Unternehmen und Banken – eine große Gefahr für die Interessen des US-Imperialismus heraufziehen: den Aufstieg des mächtigen Konkurrenten China, der in absehbarer Zeit auch zur führenden Wirtschaftsmacht der Welt werden wird. Ein kapitalistischer, imperialistischer Konkurrent, der sich mit seinen riesigen Banken und Unternehmen schnell und leise ausbreitet – nicht nur auf dem asiatischen Kontinent, sondern auch massiv in Afrika und Südamerika.

 

Es gibt sehr viele Kommentare zur starken und schnellen Expansion des chinesischen Imperialismus. Wir greifen einige davon heraus.

Handelsblatt vom 26. Januar 2026: „ Die Erfolge chinesischer Unternehmen auf den Weltmärkten erscheinen gleichermaßen eindrucksvoll wie ungebremst. Ungeachtet der globalen Handelskonflikte konnte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss im Außenhandel in Höhe von 1,189 Billionen US-Dollar erzielen.“

Oder Il Sole 24 Ore vom 13. Januar 2026: „Häfen, Metalle und Soja: So hat sich China Lateinamerika bereits genommen. Wie die Wende in 

Venezuela zeigt, muss sich Peking darauf vorbereiten, Investitionen in Höhe von 200 Milliarden Dollar zu verteidigen.“

Oder Manager Magazin vom 12. März 2023: „Afrika. Chinesische Gesandte sind überall zwischen Kairo und Kapstadt präsent. Sie sichern sich systematisch Rohstoffe, Märkte und Einfluss.“

Dieser Anstieg der internationalen Konkurrenz verwandelt sich im erbitterten interkapitalistischen Kampf (so detailliert von Marx im Kapital beschrieben) in schwere Widersprüche im Profitsystem und ist Ursache gewaltiger Zusammenstöße.

Für die marxistische Analyse ist es gerade das

kapitalistische Gesetz der Akkumulation des Kapitals, das durch die Ausdehnung und endlose Vermehrung der Unternehmen die Konkurrenz auf den internationalen Märkten verschärft – mit dem Endergebnis, dass es schließlich zu viele Unternehmen im Verhältnis zur Nachfrage gibt. Bis zu dem Punkt, dessen Konsequenzen wir bereits kennen: gewaltige Krisen, Börsencrashs und schließlich Kriege.

In einer höheren Gesellschaft, in der Produkte nicht mehr zum Zweck des Profits verkauft, sondern gerecht verteilt werden, bedeutet MEHR UNTERNEHMEN = MEHR WOHLSTAND. Im widersprüchlichen und perversen Kapitalismus hingegen bedeutet ZU VIELE UNTERNEHMEN = KATASTROPHE. Das ist der monströse und grundlegende WIDERSPRUCH, auf dem die bürgerliche Gesellschaft beruht.

Genau in dieser Logik müssen wir den viel diskutierten und kontroversen Trump analysieren. Also in einem weltweiten Kontext, in dem sich amerikanische Unternehmen aus Profitstreben und zur daraus folgenden Akkumulation immer weiter ausdehnen und vermehren – genau wie europäische Unternehmen, ebenso wie chinesische, und morgen auch indische, brasilianische usw. Mit der keineswegs fantasievollen, sondern völlig realistischen Perspektive einer Zukunft, die durch eine Überfüllung der Industrie in einer Welt gekennzeichnet ist, die paradoxerweise in einem globalen Markt, der für sie „zu klein“ geworden ist.

Analysiert man die gegenwärtige Situation aus dieser kapitalistischen Perspektive, sehen die amerikanischen und europäischen Multinationalen ihre Märkte in ihren „Einflusszonen“ in Südamerika, Afrika und auch im Nahen Osten von konkurrierenden chinesischen Unternehmen und Banken überschwemmt – in einem Mechanismus kontinuierlicher und endloser Expansion. Im Wettbewert zwischen Imperialismen wird dies auf Dauer unerträglich.

Trumps Aggressivität – als Präsident – ist daher nichts anderes als die Aggressivität der großen amerikanischen multinationalen Konzerne (die ihn entschlossen unterstützen), die reagieren, um die imperialistische Expansion der chinesischen Unternehmen zu bremsen. Mit allen möglichen Mitteln, sowohl diplomatischen als auch militärischen. In diesem Zusammenhang ist Trumps Aggressivität einzuordnen.

Er griff im Nahen Osten ein, indem er die Huthi im Jemen und anschließend den Iran direkt bombardierte. Danach beauftragte er Israel damit, die Hisbollah im Libanon und die Hamas in Palästina zu neutralisieren, und schließlich trug er zum Sturz des Assad-Regimes in Syrien bei. Allesamt Einflusszonen und Verbündete des russischen Imperialismus, aber indirekt auch Einflusszonen Chinas.

In Südamerika stellte Trump gleich zu Beginn seiner Amtszeit den Panamakanal unter die Kontrolle der US-Multinationalen, da ihm vorgeworfen wurde, zu viele chinesische Schiffe passieren zu lassen. So kommentierte Il Fatto Quotidiano am 4. März 2025. „Die Verwaltung des Panamakanals wird an 

den US-amerikanischen Finanzkonzern BlackRock übergeben. Der Deal hat ein Wert von 19 Milliarden Dollar - Abkommen mit der Hongkonger Gruppe CK Hutchison, die die Lizenz bis 2047 innehatte. Die Operation folgt den wiederholten Forderungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, die darauf abzielten, den chinesischen Einfluss auf das zentralamerikanische Land zu verringern.“

Anschließend ging er dazu über, den als russisch-chinesisch orientiert geltenden venezolanischen Präsidenten Maduro entführen zu lassen und setzte damit auch ein klares Signal an andere chinafreundliche Regierungen in Südamerika.

In Europa verlangte er die vollständige Kontrolle über Grönland, dem ebenfalls vorgeworfen wurde, zu viele chinesische Schiffe passieren zu lassen. Seine aggressive Forderung, sich die Insel mit allen Mitteln – auch militärischen – anzueignen, zielte vermutlich auf den später erzielten Kompromiss ab: eine hohe Zahl strategisch platzierter Militärbasen auf der Insel zu erhalten, um die Durchfahrt chinesisch-russischer Schiffe zu bremsen oder zu verhindern.

Bezüglich des Ukraine-Russland-Krieges titelte die Agentur ANSA am 21. Januar 2026: „Trump: ‚Es ist Aufgabe der NATO und Europas, sich um die Ukraine zu kümmern, nicht der USA‘.“ Dies ist auch unsere These, die wir stets vertreten haben. Wir erklären sie.

In diesem interimperialistischen Kampf, in dem Präsident Trump im Interesse der US-Multis die imperialistische Expansion Chinas auch militärisch eindämmen und bremsen will, sind die Streitkräfte der USA weder unendlich noch unbegrenzt. Die Ukraine im Krieg gegen Russland militärisch zu unterstützen und gleichzeitig Streitkräfte auf der ganzen Welt zu stationieren, um die Expansion Chinas einzudämmen, ist selbst für eine Supermacht wie die Vereinigten Staaten zu viel. In diesem Kampf müssen also auch die Verbündeten ihren Teil beitragen, sich bewaffnen und einen Teil der interimperialistischen Auseinandersetzung übernehmen. In dieser Logik der Arbeitsteilung sollen – so Präsident Trump, wie ANSA titelt – die Europäer sich um den Krieg in der Ukraine kümmern, während sich die USA weltweit um die Eindämmung Chinas kümmern.

Trump scheint es bei dieser Operation jedoch sehr eilig zu haben – sehr eilig. Er will, dass sich die Europäer schnell bewaffnen und den Krieg gegen Russland selbst in die Hand nehmen. Deshalb hat er den Zoll-Erpressungsdruck eingesetzt, damit die europäischen Regierungen ihre Militärausgaben rasch erhöhen. Aber nicht nur Zölle. Auch diese – unserer Ansicht nach – seltsame Unterstützung Trumps für Putin und sein angekündigter Rückzug aus dem Ukraine-Krieg sind lediglich eine geschickte Taktik des Tycoons, um den europäischen Regierungen Angst zu machen, damit sie – in der Verteidigung der Ukraine überfordert – die Aufrüstung weiter beschleunigen und den Krieg gegen Putin übernehmen.

Eine zweifellos wirksame und erfolgreiche Taktik, denn jedes Mal, wenn Trump mit einem Rückzug aus der Ukraine droht, kommen die „willigen“ Europäer unter Druck sofort zusammen  und beschließen weitere Erhöhungen ihrer Militärausgaben.

Und Trump erklärt ganz offen, ohne Hemmungen, dass er seine Ziele mit allen möglichen Mitteln erreichen will – auch mit militärischen. Er sagt dies so offen und klar (auch das ist eine Taktik), damit die verängstigten Konkurrenten wissen, was sie erwartet.

Achtung jedoch: Diese Konflikte sind keine Neuheit in der jüngeren kapitalistischen Geschichte. Ähnliche Situationen einer Verschärfung der Konkurrenz mit entsprechendem Anstieg militärischer Auseinandersetzungen lassen sich bereits vor dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg finden – mit den bekannten folgenden schrecklichen Katastrophen.

Dass wir in eine neue Phase eingetreten sind, sagt auch der deutsche Bundeskanzler Merz, Regierungschef der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt (nach den USA und China), ganz klar. So die Tagesschau vom 22. Januar 2026: „Wir sind in eine Zeit der Großmachtpolitik eingetreten - Beim Weltwirtschaftsforum hat Kanzler Merz ein düsteres Bild eines Zeitalters der Großmächte gezeichnet. Eine neue Ära habe begonnen - doch Europa könne diese mitgestalten. Und Deutschland wolle zum Fortbestand der NATO beitragen.“ Übersetzt aus der politischen Sprache heißt das: Wir sind in eine Ära der Auseinandersetzung zwischen großen Kontinenten eingetreten – USA – China – Europa. In diesem Wettbewert will Deutschland Europa in einem Bündnis mit den USA anführen.

Die Tagesschau behauptet, dass sich die Zukunft „düster“, also „finster“, abzeichnet. Das bestätigt auch die marxistische Analyse: Die Unternehmen auf dem Planeten werden immer größer und vermehren sich unaufhörlich – bis zu dem Punkt, an dem sie schließlich katastrophal aufeinanderprallen. Das Ergebnis dieses Zusammenstoßes kennen wir bereits.

Der aggressive und egozentrische Trump erscheint also nicht zufällig in diesem kritischen Moment, seine Aggressivität, die von den großen amerikanischen „demokratischen”Unternehmen unterstützt wird, ist das historische Ergebnis dieser Verschärfung des Konflikts zwischen den Kapitalisten.

Auch die kommenden US-Präsidenten werden dieser Logik folgen – vermutlich noch schlimmer. Es gibt kein Zurück aus diesen tragischen Situationen, das wissen wir alle. Die „düstere“ Zukunft zeichnet sich bereits ab – So funktioniert der Kapitalismus nun einmal.

Bis die Revolutionen ihn aufhalten werden!


 

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      3. Januar  2026

Zusammenstoß Venezuela-USA:
ALLE KRIEGE WERDEN VON DEN KAPITALISTISCHEN RÄUBERN VERURSACHT! AUCH IN VENEZUELA!
Die die Arbeiter als Kanonenfutter benutzen

 

  • Kapitalistische Räuber in Venezuela, das heißt große Ölkonzerne mit ihrem Präsidenten Maduro, der hinter der demokratisch-sozialistischen Fassade die Arbeiter brutal ausbeutet und jeden Dissidenten unterdrückt.
  • Kapitalistische Räuber in den USA, die mit ihrem aggressiven und autoritären Präsidenten Trump unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung chinesischen und russischen Unternehmen aus Südamerika vertreiben wollen.

Es sind die Stalinisten, die seit jeher pro-Putin und pro-chinesisch sind und unter dem fantasievollen  Vorwand des „Kampfes gegen den Kolonialismus“ diejenigen sind, die sich an die Seite des pro-russischen/pro-chinesischen, falschen Sozialisten Maduro und der venezolanischen, chinesischen und russischen Konzerne stellen. Zusammen mit den naiven und Amateuren Trotzkisten, die den Stalinisten folgen.

Die Demokraten hingegen stellen sich zusammen mit den westlichen Ländern auf die Seite der USA, da sie in der US-Aggression die Möglichkeit sehen, den Diktator Maduro zu unterdrücken.

 

IN WIRKLICHKEIT

 

IST ALLES NUR EINE FARCE, EIN ZUSAMMENSTOß ZWISCHEN KAPITALISTEN,
DIE EINANDER FÜR IHRE SCHMUTZIGEN GESCHÄFTE BEKÄMPFEN!

Sie verwickeln und manipulieren die arbeitenden Massen hinein, um sie später als Kanonenfutter zu benutzen.

 

WIR MÜSSEN GEGEN DIESE BRUTALITÄTEN REAGIEREN!
WIR MÜSSEN UNS ENTGEGENSTELLEN!

WIR MÜSSEN FÜR DIE UNABHÄNGIGKEIT DER ARBEITERKLASSE KÄMPFEN!

 

 

Kontaktiere „Der kommunistische Kampf“ und schließe dich an.
E-Mail:
[email protected]

 

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      17.  Oktober   2025

 

DIE POLITIK „DER PEITSCHE UND DES ZUCKERBROTS“ VON TRUMP: ZUERST SCHLÄGT ER ZU (BOMBARDIERT)

UND DANN BIETET ER EIN ABKOMMEN AN!

 

IMMER EIN KAMPF ZWISCHEN KAPITALISTISCHEN BANDITEN

 

Trump hat diese Taktik zuerst bei den Huthi eingesetzt, dann im Iran, nun erfolgreich bei der Hamas –

und jetzt verwendet er sie gegen Putin.

 

 

Mit den Huthi im Jemen: Im Auftrag Trumps haben die Israelis militärische und politische Stützpunkte im Land bombardiert und zertrümmert – so lange, bis sich die iran-, russland- und chinafreundlichen Huthi (die im Auftrag Russlands mit dem Ziel, den Ölpreis zu erhöhen, systematisch westliche Schiffe im Persischen Golf angriffen) geschlagen geben und ein Friedensabkommen mit den USA schließen mussten.

Mit dem Iran: Plötzlich haben die amerikanischen und israelischen Luftstreitkräfte praktisch das gesamte Regierungs- und Militärestablishment des Landes angegriffen und getötet (mit Ausnahme des Führers Khamenei, der sich sorgfältig versteckt hatte), ebenso wie alle Standorte, an denen der Iran sein militärisches Atomarsenal aufbaut. Nach dieser Machtdemonstration bietet Trump nun Abkommen an, damit Teheran sein Atomprogramm stoppt.

Mit der Hamas: Im Auftrag der USA hat die israelische Regierung den gesamten palästinensischen Gazastreifen massiv bombardiert und  besetzt, wobei alle Hamas-Führer ausgeschaltet wurden, bis schließlich die letzten verbliebenen Hamas-Rebellen, die sich in der Stadt Gaza verschanzt hatten und von allen Seiten umzingelt  und erschöpft  waren, und keine andere Wahl hatten, als sich zu ergeben und Trumps Bedingungen zu akzeptieren. Die endgültige Kapitulation der radikalen Hamas wird international als Beginn einer neuen Friedensphase für Palästina gewertet – mit großen Feierlichkeiten sowohl in Israel als auch in Palästina.

Mit Putin: Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit versuchte Trump – zur allgemeinen Überraschung –, Putin vom Fortsetzen des Angriffskriegs in der Ukraine abzuhalten und bot einen Kompromiss an. Doch der Krieg war bereits zu weit fortgeschritten, und der Kompromissversuch scheiterte (das war der Zucker). Nun bleibt Trump nichts anderes übrig, als die „Peitsche“ zu benutzen: militärische, wirtschaftliche und politische Mittel, um das russische Establishment zu einem Kompromiss oder zur Kapitulation zu zwingen. Dazu verfolgt Trump gleichzeitig drei Strategien:

  • Militärisch: Ohne direkt in den Krieg einzugreifen, liefert er Selenskyj umfassende Waffenhilfe, damit die ukrainische Armee die russischen Angriffsstellungen maximal schwächen kann. Zusätzlich unterstützen erfahrene US-Militärlogistiker das ukrainische Militär – mit Satellitenhilfe – dabei, mit Raketen tief im russischen Territorium strategische Ziele wie Ölraffinerien, Waffenfabriken und Militäranlagen zu treffen – mit verheerenden Auswirkungen.
  • Politisch: Trump setzt die europäischen NATO-Verbündeten massiv unter Druck – mit der berüchtigten Drohung von Strafzöllen (die Peitsche) –, damit sie die Ukraine militärisch in großem Stil unterstützen. Dadurch waren die europäischen Regierungen gezwungen, ihre Militärausgaben 2025 auf 2 % des BIP zu erhöhen, mit dem Ziel, sie in den kommenden Jahren auf 5 % zu steigern. Wie von Trump gefordert, führt dies zu einem massiven Anstieg der Waffenlieferungen Europas an die Ukraine.

 

  • Wirtschaftlich: Dies ist zweifellos der wichtigste und entscheidende Aspekt der „Trump-Strategie“ gegen Putin, der den wirtschaftlichen Zusammenbruch Russlands und damit das Kriegsende herbeiführen könnte. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Sanktionen gegen Russland ist es vor allem der fallende Ölpreis, der Moskau realistisch zur Kapitulation zwingen kann. Wie bekannt, finanziert Putin den Krieg gegen die Ukraine hauptsächlich durch den Verkauf ihrer reichhaltigen Rohstoffen – insbesondere Öl. Sollte der Ölpreis drastisch fallen, wäre das eine Katastrophe für das russische Establishment, das dann mangels Geldmitteln gezwungen wäre, zu kapitulieren und die Bedingungen der USA zu akzeptieren.

Wie wir bereits in früheren Artikeln dargelegt haben, ist es den USA möglich, den Ölpreis zu senken oder anzuheben (wo bereits Obama 20014 den Preis auf 35 Dollar pro Barrel gesenkt hat, um den Iran dazu zu bewegen, die Bedingungen der USA zum Stopp des Atomprogramms zu akzeptieren) über den Verbündeten Saudi-Arabien möglich, der im Nahen Osten der größte Produzent ist und durch die Erhöhung oder Verringerung seiner Fördermenge den Weltmarktpreis bestimmen kann.

Tatsächlich zwingt Trump derzeit Saudi-Arabien dazu, die Ölproduktion massiv zu erhöhen, um eine weltweite Überproduktion zu erzeugen und so den Preis zu senken.
Wenn das – wie wahrscheinlich – eintritt, würden die russischen Einnahmen aus dem Ölverkauf drastisch einbrechen, und die Regierung Putin, wie oben erwähnt, ohne ausreichende Mittel zur Kriegsfinanzierung, wird zur Kapitulation gezwungen sein.

Die Peitsche und das Zuckerbrot – erst zuschlagen, dann einen Deal anbieten: Auf internationaler Ebene ist dies im Wesentlichen die Strategie, auf die Trump setzt, um die Interessen der großen amerikanischen multinationalen Unternehmen zu verfolgen. Und all dies bestätigt, dass Trump mit seiner Taktik „Zuckerbrot und Peitsche“ in den wesentlichen Punkten die gewünschten Ergebnisse erzielt: Die Houthis wurden neutralisiert; eine massive europäische Aufrüstung ersetzt nach und nach die USA bei der Lieferung von Waffen in die Ukraine, wie von Trump gefordert; Putin steht, wie gesagt, unter enormem Druck; die Hamas ist praktisch verschwunden; und nun streckt Trump nach den Bombardierungen dem Iran die Hand für ein Abkommen aus, um die Entwicklung der Atomkraft zu stoppen.

MARXISMUS: Natürlich hat all das nichts mit den Arbeiter:innen oder den ausgebeuteten Massen zu tun. Es ist ein reiner Machtkampf, ein Krieg zwischen KAPITALISTISCHEN BANDITEN, die sich gegenseitig für ihre Marktinteressen bekämpfen.
Zerstörung, Tod, endloses Leid – all dieser Dreck kann nur ein Ende finden, wenn sich die Proletarier (die keine Nation haben) aller Länder erheben, sich vereinen und durch Revolutionen eine höhere Gesellschaftsform schaffen.

                                                                                                   Claudio Piccoli 


 

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       18.  April   2025

 

TRUMP-ZÖLLE:

VERLANGT UM JEDEN PREIS, DASS UNTERNEHMEN

IN AMERIKA INVESTIEREN UND PRODUZIEREN. 

ABER WAS SIND DIE REAKTIONEN UND FOLGEN?

Die Kapitalisten kämpfen nicht nur gegen die arbeitenden Massen, sondern auch erbittert untereinander – bis hin zu Kriegen.

ZÖLLE GEGEN MEHR ALS 150 LÄNDER. Trump verlangt, dass Unternehmen aus aller Welt, die in die USA exportieren und dort Produkte verkaufen, ihre Produktion und ihre Betriebe in die Vereinigten Staaten verlagern – also direkt auf amerikanischem Boden produzieren.
Aber wie will er sie dazu zwingen?

Indem er sehr hohe Zölle auf die in den USA verkauften Waren erhebt – so lautet seine Idee.

Dadurch sollen die Unternehmen ein Interesse daran bekommen, direkt in den USA zu produzieren. Dort würden sie laut dem Programm seiner Regierung zusätzlich durch eine Senkung der Unternehmenssteuer auf 15 % begünstigt – während die Bevölkerung 45–50 % zahlt.

REAKTIONEN DER STAATEN. Auf den Schock, den die Einführung hoher Zölle auslöste, reagierten die verschiedenen Regierungen ihrerseits mit dem Plan, ebenfalls die Zölle auf US-amerikanische Waren zu erhöhen, die in ihre Länder importiert werden – schließlich exportieren und verkaufen auch US-Unternehmen ihre Produkte weltweit.

Doch natürlich griffen die Regierungen – wie es in der Geschäftswelt üblich ist – nicht sofort zu drastischen Maßnahmen, sondern forderten zunächst die US-Regierung zu Verhandlungen auf, um mögliche alternative Lösungen auszuloten. Sehr zur Zufriedenheit und mit großem Nachdruck von Trump selbst.

REAKTION CHINAS. Nur das imperialistische China hat kein Treffen mit der Trump-Regierung zur möglichen Verhandlung gefordert, sondern ist sofort und drastisch zu Gegenmaßnahmen übergegangen, indem es die Zölle auf aus den USA importierte Produkte erhöhte.

Das wiederum führte zu großem Unmut und Ärger bei Trump, der umgehend mit einer weiteren Erhöhung der Zölle auf chinesische Waren reagierte – zunächst auf 125 %, dann sogar auf 145 %. Die chinesische Gegenreaktion ließ nicht lange auf sich warten: Auch sie erhöhten die Zölle auf 124 %.

Faktisch weigerte sich die chinesische Regierung, sich dem amerikanischen Diktat zu beugen – ganz im Gegensatz zu den europäischen Ländern, Japan und die anderen Staaten, die sich diesem Druck gefügt hatten.

Doch damit nicht genug: Der chinesische Imperialismus verschärfte den wirtschaftlichen Konflikt mit den USA durch noch weitreichendere Maßnahmen.

So verkaufte China einen erheblichen Teil der US-Staatsanleihen auf dem internationalen Markt, was in nur wenigen Tagen zu einer plötzlichen Abwertung des Dollars um fast 4 % führte. Darüber hinaus stoppte China weltweit den Verkauf seltener Erden – eines Rohstoffs, bei dem Peking eine internationale Monopolstellung innehat – und stellte später auch die Auslieferung bereits bestellter Boeing-Flugzeuge aus den USA ein.

Sehr harte und schwerwiegende Reaktionen – aber bedeutend, mit Folgen, die völlig unvorhersehbar und möglicherweise sogar katastrophal sein könnten.

ABWERTUNG DES DOLLARS. In der US-Wirtschaft herrschte große Bestürzung über diese Folge.

Die USA sind ein stark imperialistisches Land. Das bedeutet, dass sie über einen sehr starken Industriesektor verfügen, der mit einem ebenso starken, weltweit operierenden Finanz-/Bankensektor verflochten ist (siehe Lenin: „Imperialismus als oberste Phase des Kapitalismus“), wobei eine einzige Währung, der „Dollar“, für alle internationalen Transaktionen verwendet wird. Eine starke Abwertung des Dollars würde für die mächtige amerikanische Finanzwelt zu einer Katastrophe werden.

Während die Einführung von Zöllen auf importierte Waren dem Industriesektor zugute kommen kann, in einigen Sektoren sogar in hohem Maße, würde die Abwertung des Dollars im Finanzsektor - Banken, Börse, multinationale Unternehmen usw. - eine Katastrophe verursachen

- die überall auf der Welt Geschäfte machen, in Panik geraten. Für sie ist dies also absolut untragbar. Und natürlich reagieren sie.

Sie müssen gegen ihre eigene Regierung vorgehen, die den Zusammenbruch verursacht hat. Die Rücktrittsdrohung von Finanzminister Bessent  unmittelbar 

nach dem Börsencrash und der anschließenden Abwertung des Dollars (im Admin. Trump vertritt Scott Bessent das mächtige  amerikanische Finanzwesen, während der Trump-Berater Peter Navarro als Vertreter der Interessen des großen Industriesektors zitiert wird) war die unverhohlene Reaktion, das Signal der Opposition des mächtigen amerikanischen Finanzwesens gegen das Manöver von Trump. Er zwang ihn, die Zölle gegen alle Länder der Welt außer China sofort auszusetzen.

Sicherlich hatte Trump, bevor er eine so schockierende Initiative von solch enormer Tragweite ergriff, die Großunternehmen und die Finanzwelt konsultiert und ihnen das Ganze  vorgestellt,  wobei  er  es sicherlich als eine einfache Sache vorschlug, sicherlich mit

einigen Gegenreaktionen, aber nichts so Dramatisches, mit letztlich großen Vorteilen für die USA („Make America great again“),so dass es keinen Grund zur Sorge gab. Zustimmung erhalten. Genehmigung erhalten.

Aber die unerwartete chinesische Reaktion hat die Karten neu gemischt. Sie führt zu großen Problemen in den USA, die offensichtlich nicht vorherzusehen waren, daher die Aussetzung für 3 Monate der Zӧllen, um die Entwicklung der Situation abzuwarten. (Dies bestätigt das bekannte Sprichwort: „Man weiß, wie ein Krieg beginnt, aber niemand weiß, wie er endet“, und dies gilt nicht nur für militärische Kriege, sondern auch für Wirtschafts- und Handelskriege).

INTERDEPENDENZ. Im Moment ist es schwierig, ja unmöglich, die Entwicklungen zu verstehen, ob die von den USA verhängten Zölle der amerikanischen Industrie so sehr zugute kommen werden, wie Trump behauptet (und hofft), denn die amerikanische Industrie ist auch ein großer Exporteur riesiger Mengen von Produkten, und wenn Trumps Zölle einige amerikanische Unternehmen innerhalb des US-Territoriums begünstigen, werden die Gegenzölle anderer Länder die amerikanischen Industrien, die Produkte weltweit exportieren, bestrafen.

Es ist also schwer abzuschätzen, wie die bestraften großen multinationalen Konzerne auf die Regierung reagieren werden.

Es ist nicht auszuschließen, dass sich das Ganze als Bumerang erweisen könnte, als Flop für Trump.

Dem „Wall Street Journal“ vom 16. April zufolge, „wird Trump versuchen, zur Isolierung Chinas Zusagen von Regierungen im Gegenzug für eine Senkung der angekündigten Zölle zu erhalten“. Das Spiel ist also weit offen.

DER CHINISCHE GEGENPOL: Chinas unerwartet entschlossene Haltung, die zur Abwertung des Dollars, zum Stopp der weltweiten Verkäufe von „Seltenen Erden“, zum Stopp der Boeing-Lieferungen und wer weiß wie vielen anderen führt, macht den chinesischen Imperialismus auf der internationalen Bühne zu einem klaren Gegenpol zum US-Imperialismus. Es gibt keinen Weg zurück.

In der Praxis bildet sich die Welt wieder in zwei Blöcken heraus: Waren es gestern die USA gegen die Sowjetunion, so finden wir heute auf der einen Seite immer die USA plus die Nebenländer Europa und Japan, auf der anderen Seite China, mit Nebenländern wie Russland, Iran, Venezuela.  Mit riesigen Entwicklungsländern wie Indien und Brasilien in der Mitte, die noch kein internationales politisches Gewicht haben und sich nicht offen auf die Seite von irgendjemandem stellen.

ZUKUNFT SKIZZIERT. Der Wettbewerb zwischen den beiden mächtigen Blöcken wird also die Zukunft prägen. Zweifelsohne. Wirtschaftlich, finanziell, aber auch militärisch.

Was bei all dem fehlt, ist die Stimme der proletarischen Bewegung. Was fehlt, sind revolutionäre Organisationen als das Subjekt, das all dem Chaos und den zukünftigen Katastrophen ein Ende setzen kann.

Darauf müssen sich Marxisten konzentrieren: REVOLUTIONÄRE ORGANISATIONEN AUSBAUEN.  UND KEINE ZEIT VERSCHWENDEN.

 

                                                                                              Claudio Piccoli 


 

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       9.  April   2025

 

SCHOCK: TRUMP BEIM UNTERSTÜTZEN MOSKAUS – REALITÄT ODER BERECHNETE TAKTIK?

IM   KÜNFTIGEN  KAMPF   GEGEN CHINA  IST ES TRUMPS ZIEL, DEN EUROPÄISCHEN  MILITÄRISCHEN TEIL DER NATO ZU STÄRKEN

(UND JAPANISCHE)

 

Seine provokativen Drohungen eines Rückzugs aus der Ukraine zielen darauf ab, dass die europäischen Bourgeoisien direkt in den Krieg in der Ukraine eintreten und massiv aufrüsten.

Diese massive Aufrüstung soll später gegen China eingesetzt werden.

 

 

 

Kapitalismus bedeutet nicht nur den Kampf der Kapitalisten gegen die Arbeiter, sondern auch erbitterte Kämpfe untereinander.

Nachdem der US-Imperialismus die europäischen Bourgeoisien im Zweiten Weltkrieg besiegt hatte, zwang er ihnen das Militärbündnis NATO auf, um sie unter Kontrolle zu halten. Ein Bündnis, in dem die USA selbstverständlich die Vorherrschaft und Führung über die Europäer innehaben.

Auch als 1992 in Maastricht die Europäische Union gebildet wurde, verhinderte Washington die Schaffung einer eigenständigen europäischen Armee, ebenso wie es eine effektive zentrale politische Führung mit einem einzigen europäischen Präsidenten, seiner Regierung und seinen Ministern (wie in den Vereinigten Staaten) verhinderte. Das Ziel war, eine unvollständige und schwache Europäische Union zu erhalten, um weiterhin die Führung zu übernehmen.

Bereits in den 1990er-Jahren zeichnete sich der Aufstieg des asiatischen imperialistischen Giganten China ab – mit all den Konsequenzen, die dies mit sich bringen würde. Und schon damals begann man in den USA zu diskutieren, wie man sich gegenüber diesem zukünftigen mächtigen und furchteinflößenden Konkurrenten positionieren sollte.

Das atlantische Bündnis (eine Allianz zwischen der amerikanischen und der europäischen Bourgeoisie), das aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangen war, wurde als das ideale Instrument angesehen, um dem aufkommenden asiatischen Imperialismus Einhalt zu gebieten und ihn in Zukunft zu bekämpfen – denn der amerikanische Imperialismus allein wäre nicht in der Lage gewesen, ihn zu stoppen.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelten sich die Dinge wie vorhergesehen: Heute ist China keine unbedeutende Randnation mehr, sondern hat sich zu einem imperialistischen Superkoloss auf der Weltbühne entwickelt – mit der Aussicht, zur führenden Weltmacht aufzusteigen. Es erweitert seine „Einflusssphären“ nicht nur in Asien, sondern – wie bekannt – auch rasant in Afrika und Südamerika.

Und genau in dieser Perspektive einer fortschreitenden chinesischen Expansion sahen sich die US-Multinationalen – die die verschiedenen Regierungen in den USA kontrollieren – in der brutalen Konkurrenz unter Kapitalisten gezwungen, innerhalb des militärischen NATO-Bündnisses die europäische Seite (sowie Japan) zu stärken, im Hinblick auf die künftig unausweichliche militärische Konfrontation mit dem Drachen. Dieser wiederum befindet sich in einem hektischen Wettlauf, sein Arsenal massiv und schnell aufzurüsten.

Denn im perversen kapitalistischen System – das muss man sich immer vor Augen halten – gelten Kriege für die milliardenschweren Kapitalisten (die im Schatten die Regierungen lenken) als Normalität, als eines der natürlichen Mittel im Konkurrenzkampf, genau wie Finanztransaktionen, Investitionen, Kredite, Korruption usw. („Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“, schrieb General Clausewitz Anfang des 19. Jahrhunderts).

Für „sie“ - die Kapitalisten - sind verheerende Konflikte kein Skandal, sondern „normale Dinge“, selbstverständlich.  Dann geht es für „sie“ - die Kapitalisten - darum, die proletarischen Massen mit den Instrumenten der Massenüberzeugung wie den Medien und Parteien usw (die sie mit ihren Millionen kontrollieren und lenken) davon zu überzeugen, dass Kriege - ‚ihre‘ Kriege - das Richtige sind (für den Frieden, die Demokratie, gegen die „Bösen“ usw.), und dann funktioniert alles. Die tragischen Bestätigungen sind alle vor unseren Augen.

In diesem brutalen Konkurrenzkampf zwischen Kapitalisten ergibt sich heute für die USA die Notwendigkeit, die europäische Seite der NATO militärisch zu stärken – die bislang bewusst ‚schwach‘ gehalten wurde. Aber keinesfalls durch die Schaffung einer eigenständigen europäischen Armee, die sich ihrem Einfluss entziehen könnte. Die massive Aufrüstung Europas muss strikt innerhalb der NATO erfolgen, wo die USA eben die Führungsrolle innehaben.

Bereits Obama hatte im Rahmen dieser antichinesischen Politik 

während seiner Amtszeit die TPP (Transpazifische Partnerschaft) und die TTIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) mit der Absicht ins Leben gerufen, China zu bekämpfen und international zu isolieren.

Doch Trump, der später seine Nachfolge antrat, hielt dies für unzureichend und führte die bekannte aggressive Politik der antirussischen  und  antichinesischen  Zölle  und  Sanktionen ein, um dem aufkommenden Imperialismus des Drachen zu begegnen. 

Und es ist genau Trump, der in dieser antichinesischen Politik die militärische Verstärkung der europäischen NATO-Seite fordert, und um dies zu erreichen und zu beschleunigen, hat er als Erpressung, auch gegen die europäischen Verbündeten, die bekannten Zölle angewandt, wenn sie nicht sofort nachgeben würden.

Biden, Trumps Nachfolger, der den Tycoon im Wahlkampf so sehr für seine aggressive Politik der Zölle, Sanktionen usw. kritisiert hatte, hat, nachdem er die Wahl gewonnen hatte und selbst an die Regierung kam, die antichinesische Politik seines Vorgängers nicht im Geringsten geändert. Im Gegenteil, er hat sie fortgesetzt, ohne sie abzuschwächen oder auch nur ein Jota zu ändern. Im Gegenteil, er hat sie durch den massiven Einsatz des Krieges in der Ukraine noch verstärkt.

Doch für Trump, der dann erneut auf Biden folgte, scheint selbst das nicht genug zu sein.
Und hier kommt sein merkwürdiger, fast unverständlicher Auftritt ins Spiel: Er stellt sich offen auf die Seite Putins.

Ist das Wahnsinn oder eine kalkulierte Taktik?

Hier ist Interpretation gefragt.

Unserer Ansicht nach ist Trumps wiederholte Drohung, sich aus dem Ukrainekrieg zurückzuziehen, während er Putin widersprüchlich als ‚guten Menschen‘, als ‚Freund‘ bezeichnet, ein strategisches Mittel mit einem klaren Ziel: Er will die europäischen Bourgeoisien dazu zwingen, selbst direkt in den Ukrainekrieg einzugreifen – denn in der Region und im angrenzenden Raum haben sie enorme wirtschaftliche und geopolitische Interessen zu verteidigen (im Gegensatz zu den USA, die dort direkt kaum etwas zu verlieren haben).

Und es ist logisch: Um dieses Eingreifen möglich zu machen, müssen sie ihre militärische Produktion schneller und massiver steigern als je zuvor – bevor Putin sich zu weit ausdehnt.

Ist das nicht genau Trumps Ziel? Erzielt er mit seiner Rückzugsdrohung nicht genau den schnellen europäischen Aufrüstungsprozess, den er immer gefordert hat?

Und als Ergebnis sehen wir nun, dass sich die europäischen Regierungen mit einer bisher nie dagewesenen Häufigkeit zu Gipfeln, Meetings und Zusammenkünften treffen – mit dem Ziel, sowohl diese massive und äußerst schnelle Aufrüstung umzusetzen als auch militärisch direkt in den 

Krieg in der Ukraine einzugreifen.

Ist das nicht die Bestätigung von Trumps Ziel?

Sind die scheinbaren Extravaganzen und Merkwürdigkeiten des Tycoons in Wirklichkeit nicht das konsequente Verfolgen einer ganz bestimmten Strategie? Und das mit geradezu unvorstellbaren Ergebnissen.

Einige Stimmen behaupten, dass diese europäische Aufrüstung für die USA sogar riskant sein könnte: Sie könnte zum Bruch des Bündnisses zwischen den USA und der EU führen – denn die bewaffneten europäischen Bourgeoisien könnten beginnen, eine eigenständige Politik zu verfolgen, die sich von der der Vereinigten Staaten unterscheidet, und sich womöglich sogar gegen sie richtet. Ja, sie könnten sich – aus eigenem Interesse – am Ende sogar mit China verbünden.

Wir sind jedoch nicht dieser Meinung. Im Gegenteil – wie bereits oben dargelegt – sind wir vom Gegenteil überzeugt.

Denn wenn man berücksichtigt, dass nach den Berechnungen Washingtons die europäische Aufrüstung innerhalb der NATO erfolgt und sich auf deutschem Boden über 100 US-Militärbasen (große und kleine) befinden (während es in Japan über 20 große US-Militärbasen gibt), dann können die Amerikaner – die die Führung innerhalb der NATO und über Japan innehaben – das Ganze ohne größere Probleme streng unter Kontrolle halten.
Letztlich wird das Ergebnis, so unsere Interpretation, eine deutliche Stärkung der NATO, der Atlantischen Allianz und Japans sein.

Aus der entgegengesetzten Perspektive betrachtet: Der chinesische Imperialismus (der seinerseits gerade massiv und in hoher Geschwindigkeit aufrüstet) wird es künftig nicht nur mit einer Koalition aus konkurrierenden Feinden zu tun haben, in der lediglich die USA hochgerüstet sind und von schwachen Verbündeten flankiert werden – sondern mit einer Koalition von Feinden, die alle hochgerüstet, hochorganisiert und äußerst kampfbereit sind.
Und genau diesem Ziel dient – so unsere Auffassung – das bizarre und scheinbar widersprüchliche Verhalten von Donald Trump.

Der enorme, unermesslich tragische Aspekt all dessen – sorgfältig verborgen von den Medien, Politikern und Regierungen – ist, dass sich 

das Ganze in eine neue, riesige, unvorstellbar verheerende weltweite Tragödie verwandeln wird, mit Hunderten von Millionen Toten, endlosen Zerstörungen und immensen Katastrophen.

Dies ist etwas, das wir als Marxisten unbedingt immer wieder betonen und erklären müssen.
Ebenso müssen wir unmissverständlich betonen, dass nur Revolutionen diesem monströsen System ein Ende setzen können.

 

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PS:
Was den Chaos durch Zölle betrifft, wird es interessant sein zu verstehen, ob dies tatsächlich zu einem Vorteil für die amerikanischen Unternehmen wird, wie es die Absicht von Trump ist. Und auch, um zu erkennen, ob dies der Beginn einer neuen protektionistischen Phase oder eine persönliche Initiative der Trump-Administration ist.

                                                                                                Claudio Piccoli


 

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       6.  Februar  2025

WAS DIE ZUKUNFT FÜR UNS BRINGT 

Trump „Make America great again“:

GEGEN CHINA UND RUSSLAND, 

UND FÜR DIE MILITÄRISCHE STÄRKUNG DER USA-EU NATO

Trumps Außen- und Innenpolitik unterscheidet sich nicht wirklich von Bidens bisheriger Politik. Beide verfolgen die Interessen großer US-Multis im internationalen Wettbewerb und konzentrieren sich nun darauf, einerseits dem Aufstieg des künftigen gigantischen Konkurrenten, des chinesischen Imperialismus, entgegenzuwirken, und andererseits den russischen Konkurrenten durch die Ausnutzung des Krieges in der Ukraine in die Katastrophe zu treiben. Um diese Ziele zu erreichen, konsolidieren und stärken sie das militärische Bündnis der NATO, indem sie europäische Länder zwingen, ihre Militärausgaben zu erhöhen. Dadurch soll ein Block geschaffen und sich auf zukünftige militärische Herausforderungen vorbereitet werden, insbesondere gegen den Imperialismus Pekings. Der Unterschied zwischen Biden und Trump liegt lediglich darin, dass letzterer, Trump, radikaler und brutaler vorgeht, um diese Ziele schneller zu erreichen. Doch im Wesentlichen bleibt die Strategie für beide gleich.

Es ist genau auf der multi-imperialistischen Konferenz in der Schweiz, in Davos, im Januar, dass Donald Trump, unmittelbar nach seiner Amtsübernahme in Washington, ohne Umschweife alle entscheidenden Punkte seiner Politik bekannt gibt: Erhöhung der Zölle gegen China und Russland sowie gegen alle, auch Verbündete, die sich nicht seinem Diktat unterwerfen. Erhöhung der NATO-Militärausgaben auf 5 % des BIP für alle EU-Mitgliedstaaten. Senkung der Unternehmenssteuern auf 15 %, damit amerikanische Firmen wieder in den USA produzieren. Drastische Senkung des Ölpreises. Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen. Drastischer Abbau staatlicher Angestellter; Massenvertreibung illegaler Einwanderer. Panama und Grönland sollen US-Territorium werden.

All diese Aussagen verfolgen natürlich ganz bestimmte Ziele. Deshalb ist es entscheidend, sie sorgfältig zu analysieren, um zu verstehen, was uns in der chaotischen kapitalistischen Welt in der Zukunft erwartet.

ERHÖHUNG DER ZÖLLE. Die Zollerhöhungen auf chinesische Waren, die in die USA importiert werden, zielen offensichtlich darauf ab, die chinesische Wirtschaft zu bremsen, zu isolieren und in Schwierigkeiten zu bringen. Eine Wirtschaft, die sich in starkem Aufschwung und Expansion befindet und in Kürze zur weltweit führenden Wirtschaftsmacht aufsteigen wird – die USA überholend. Dieser bevorstehende Machtwechsel versetzt das amerikanische Establishment in Angst und Schrecken, weshalb Washington alle notwendigen Gegenmaßnahmen ergreift, um diesen Prozess zu verzögern. Ein Konflikt, der typisch ist für das perverse interimperialistische System, in dem Kapitalisten versuchen, sich gegenseitig mit allen erdenklichen Mitteln zu behindern.

Die Erhöhung der Zölle gegenüber Kanada und Mexiko verfolgt hingegen – wie bereits im Wahlkampf angekündigt – das Ziel, diese beiden Nachbarländer dazu zu bringen, die illegale Einwanderung aus ihren Ländern in die USA einzudämmen oder ganz zu verhindern. Eine symbolische Maßnahme, eine Farce, da erwiesen ist, dass es unmöglich ist, die extrem langen Grenzen zwischen den drei Ländern vollständig zu kontrollieren. Doch Trump setzt die Zölle trotzdem durch, wie es in der Wahlkampffarce versprochen wurde, um seine Wähler zu beruhigen.

Die Erhöhung der Zölle für die EU-Verbündeten verfolgt wiederum das bekannte Ziel, die europäischen Regierungen zur Akzeptanz der militärischen und politischen Vorgaben Washingtons zu zwingen – falls sie sich diesen nicht freiwillig unterwerfen.

Auch die ERHÖHUNG DER NATO-MILITÄRAUSGABEN AUF 5 % DES BIP ist eine Maßnahme, die nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen China gerichtet ist. Dies wird auch von verschiedenen bürgerlichen Medien bestätigt. Denn ein zukünftiger militärischer Konflikt zwischen den USA- EU gegen das imperialistische China gilt mittlerweile als sicher – nicht nur aus marxistischer Analyse, sondern, wie gesagt, auch laut einiger Medien. Ein Beweis dafür ist das weltweite Echo auf die sogenannte „Zeitenwende“ der deutschen Regierung. Deutschland, das sich stets als „pazifistisch“ und antimilitaristisch bezeichnet hat, rüstet sich nun massiv auf. Dies hat viele gutgläubige deutsche Demokraten schockiert, die tatsächlich an das Märchen vom „Pazifismus“ und „Antimilitarismus“ des deutschen Imperialismus geglaubt hatten.

DER ÖLPREIS MUSS DRASTISCH SINKEN. Diese Maßnahme ist eindeutig gegen 

Russland gerichtet und wurde von Trump offen erklärt. Die russische Regierung finanziert mit den Einnahmen aus dem Ölverkauf den gesamten Staatsapparat – und nun auch die enormen und kostspieligen Militärausgaben für den Krieg in der Ukraine. Sollte Russland diese Öleinnahmen verlieren, wäre das eine Katastrophe für das russische Establishment. Denn die Absicht der US-Regierung mit ihrer Intervention in den Ukraine-Krieg ist genau diese: Sie hat sich in den Ukraine-Konflikt eingemischt, um ihren Konkurrenten und Feind Russland erneut aus dem Spiel zu drängen – wie wir schon immer geschrieben haben. Die USA hätten sich auch aus dem Krieg heraushalten können, da sie in der Ukraine weder große noch direkte Interessen zu verteidigen haben. Dennoch haben sie sich entschieden, einzugreifen – aus strategischen Gründen (genau wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg, als sie auch in Europa keine direkten Interessen hatten, aber dennoch handelten) um einen Rivalen auszuschalten.

Die Frage ist: Kann Washington den weltweiten Ölpreis bestimmen? Ja, natürlich. 

Ölpreis wird im Wesentlichen von Saudi-Arabien, dem weltweit zweitgrößten Produzenten (nach den USA), festgelegt. Wenn Trump Saudi-Arabien zwingt, die Förderung zu erhöhen, kann er so den Preis senken. Aber das ist nicht alles: Um dieses Ziel zu erreichen, erlaubt Trump den amerikanischen Ölkonzernen, die Ölförderung in den USA erheblich zu steigern – ein weiterer Faktor, der zur Senkung des Weltmarktpreises beitragen wird.

Es ist bemerkenswert, dass bereits Obama 2015 dieses Mittel genutzt hat, indem er den Ölpreis drastisch auf 35 Dollar pro Barrel senkte, um dem Iran (der von Russland unterstützt wurde) ein Abkommen aufzuzwingen, das die Entwicklung des iranischen Atomprogramms stoppte.

Daher, sollte der Ölpreis in naher Zukunft einbrechen, werden Putin und Co. ohne Geld keine Chance haben: Sie werden sich beugen und sich aus der Ukraine zurückziehen müssen – unter Akzeptanz der Bedingungen der USA.

PANAMA UND GRÖNLAND SOLLEN US-TERRITORIUM WERDEN. Eine weitere überraschende Aussage von Trump. In der brutalen interimperialistischen Konkurrenz wirft der Tycoon China vor, sich zu stark in Südamerika auszubreiten – eine Region, die vom amerikanischen Imperialismus als „exklusive Einflusszone der USA“ betrachtet wird. Besonders kritisiert er, dass derzeit zu viele chinesische Schiffe den Panamakanal durchqueren. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass Panama tatsächlich US-Territorium wird, aber mit solchen Drohungen will Trump die panamaische Regierung unter Druck setzen, um den chinesischen Schiffsverkehr im Kanal einzuschränken.

GRÖNLAND.Auch hier zeigt China in den letzten Jahren ein zunehmendes strategisches 

Interesse. Die Region ist reich an „seltenen Erden“, die für die Computerindustrie und die ökologische Transformation unverzichtbar sind. Es gibt Hinweise darauf, dass der Boden Grönlands riesige Mengen dieser wertvollen Rohstoffe enthält, und chinesische Unternehmen haben bereits versucht, sich über westliche Tochtergesellschaften dort niederzulassen. Aber nicht nur das: China nutzt die Arktis –

dank des durch die Erderwärmung bedingten Eisrückgangs – zunehmend für den Schiffsverkehr nach Europa und Südamerika, wodurch die Handelsrouten erheblich verkürzt werden. Falls Trump Grönland kaufen könnte, würde er China diesen strategischen Vorteil nehmen.

STEUERSENKUNG AUF 15 % FÜR US-UNTERNEHMEN, DAMIT DIE PRODUKTION ZURÜCKKEHRT. Amerikanische Großkonzerne – genau wie europäische, japanische oder chinesische – investieren und eröffnen Fabriken in armen Entwicklungsländern, da dort die Produktionskosten weitaus niedriger sind als in hochindustrialisierten Staaten. Das führt zu enormen Profiten für die Unternehmer. Die Vorteile für Konzerne in diesen Ländern sind klar: Extrem niedrige Löhne. Kaum soziale Kosten. Sehr geringe oder leicht umgehbare Steuern. Günstige Rohstoffpreise. In diesen Ländern sind die Gewinnmargen für westliche Unternehmen enorm.. Daher ist es eine Illusion zu glauben, dass eine Senkung der Steuern auf 15 % US-Unternehmen dazu ermutigen würde, ihre Produktion aus Ländern mit niedrigen Kosten in die USA zu verlagern. Das ist reine Wahlkampfpropaganda von Trump, ohne jede realistische wirtschaftliche Grundlage.

DRASTISCHE REDUZIERUNG DES STAATSPERSONALS. Trumps Idee läuft so: Unternehmenssteuern senken und die dadurch entstehenden Einnahmeverluste durch eine Reduzierung des staatlichen Personals ausgleichen. Solche Versprechen werden oft im Wahlkampf gemacht, um Stimmen zu gewinnen, aber kaum ein Politiker hat sie jemals vollständig umgesetzt – entweder wurden sie gar nicht oder nur teilweise realisiert. Auch hier klingt das Ganze stark nach Propaganda und Wahlkampffarce.

AUSSTIEG AUS DEM „GREEN DEAL“ – DEM PARISER KLIMAABKOMMEN. Trump betrachtet staatliche Investitionen in den Umweltschutz als reine Geldverschwendung. Seiner Meinung nach haben die enormen staatlichen Subventionen für die Elektromobilität nichts gebracht, und auch die hohen Kosten zur Bekämpfung des Klimawandels seien völlig sinnlos. Stattdessen hat Trump andere Prioritäten: Das Geld soll in Waffen fließen, um China zu besiegen, Russland zu schlagen und die NATO zu stärken. Der Tycoon folgt damit konsequent den kapitalistischen Gesetzen, indem er die Konkurrenz bekämpft um seine Gegner zu eliminieren – genau so, wie es Marx im „Kapital“ beschrieben hat.

MASSENABSCHIEBUNG ILLEGALER EINWANDERER. Schon Präsident Roosevelt hatte in den 1950er-Jahren eine ähnliche Maßnahme ergriffen und anderthalb Millionen Migranten nach Mexiko abgeschoben. Doch das hat wenig gebracht: Der Migrationsstrom in die USA hat sich nie gestoppt, sondern ist unaufhaltsam weitergegangen. Migration ist eine unumkehrbare Konstante im kapitalistischen System – Menschen suchen immer nach besseren Lebensbedingungen, und kein Staat der Geschichte konnte diesen Prozess jemals vollständig stoppen. Verlangsamen ja, aufhalten nein.

FAZIT: KEIN GROßER UNTERSCHIED ZWISCHEN BIDEN UND TRUMP. Betrachtet man die politischen Strategien von Biden und Trump, sind keine wesentlichen Unterschiede erkennbar.

In dieser neuen Phase, in der sich der Machtkampf zwischen den Großmächten weiter verschärft hat, verfolgen beide eine entschiedene Anti-China-Politik – mit allen Mitteln. Beide finanzieren und unterstützen den Krieg in der Ukraine gegen das imperialistische Russland. Beide setzen auf eine militärische Aufrüstung von USA-EU im NATO – wobei Trump sogar eine Erhöhung der Militärausgaben auf 5 % des BIP fordert. Auch wenn es in den Medien weniger thematisiert wird, hat Biden ebenfalls eine strikte Migrationspolitik mit Abschiebungen und restriktiven Maßnahmen fortgesetzt. Der einzige erkennbare Unterschied zwischen beiden liegt in der Umweltpolitik – ein Thema, das in der brutalen und erbitterten Konkurrenz der Großmächte zweitrangig ist.

DIE ZUKUNFT IST VORGEZEICHNET. Der Aufstieg des chinesischen Imperialismus, der seine globalen Interessen durchsetzt, sowie der wachsende Widerstand der westlichen Mächte, wird den interimperialistischen Konflikt weiter intensivieren. Die Anzeichen sind unübersehbar: Steigende Militärausgaben. Zunehmende lokale Kriege. Ausweitung von Handelszöllen. All das bestätigt eine unumkehrbare Entwicklung:. Die Ära des "Friedens" geht zu Ende – oder ist bereits vorbei.

Damit bewahrheiten sich die Analysen des Marxismus, wie sie bereits Marx im „Kapital“ und Lenin in „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ dargelegt haben.

DIE AUFGABE DER MARXISTEN. Es liegt nun an den Marxisten, die Lage zu analysieren, sich zu organisieren und sich auf den revolutionären Moment vorzubereiten.


 

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HARRIS ODER TRUMP?

NICHT IM DIENSTE DER ARBEITNEHMER,

SONDERN IM DIENSTE DER AMERIKANISCHEN

MULTINATIONALEN KONZERNE (und künftiger Kriege)

 

 

Das Attentat auf Trump hat zunächst eine emotionale Situation zu seinen Gunsten geschaffen, die ihm im Wahlkampf sicherlich helfen wird. In der Tat wird Trump nach dem Attentat von einem Teil der Wählerschaft, vor allem dem rechten Rand, als Held gesehen und ein Teil davon, der zuvor Zweifel hatte, ob er ihn wegen der verschiedenen Strafprozesse (Korruption, Steuerhinterziehung, Pornostars und nicht zuletzt der Anschlag auf dem Capitol Hill) wählen sollte, wird dies nun mit Begeisterung wieder tun. 

Auch Biden wurde nach diesem Angriff klar, dass er gegen seinen Konkurrenten keine Chance haben würde, so dass er keine andere Wahl hatte, als sich aus dem Rennen zurückzuziehen, um seiner Stellvertreterin Kamala Harris Platz zu machen.

Der Antritt von Harris hat jedoch den Wahlkampf neu entfacht, in dem gegenseitige Beleidigungen wieder an die Stelle früherer Proklamationen nationaler Solidarität getreten sind. Wir werden es wahrscheinlich mit einem Wahlkampf zu tun haben, in dem sich alles um den Tycoon, seine Extravaganz und seine Exzesse dreht und in dem alle Kräfte, die gegen ihn sind versuchen, ihn zu diskreditieren. 

Aber es ist der Kontext, der uns Marxisten interessiert, insbesondere der internationale Kontext, in dem diese Wahlen stattfinden.  

Um dies zu verstehen, müssen wir zu Obama und Bush zurückgehen. 

DIE PRÄSIDENTSCHAFTEN VON OBAMA UND BUSH. Für diese Regierungen war das Hauptziel (das für unsere Analyse von grundlegender 

Bedeutung ist), der „Kampf gegen den TERRORISMUS", welches sie im Interesse der amerikanischen Bourgeoisie verfolgten. Dies ist für unsere Analyse von großer Bedeutung. Unter Terrorismus verstand man damals den islamischen Radikalismus, der sich auf den Nahen Osten konzentrierte: auf Syrien, Irak, Jemen, Libyen, Afghanistan, usw. Übersetzt in die politische Sprache bedeutete dies, dass das Hauptinteresse der amerikanischen multinationalen Banken und Unternehmen darin bestand, die Kontrolle über diese Region des Nahen Ostens zu erlangen, die für die Energieversorgung mit Öl für Betrieben auf der ganzen Welt von großer Bedeutung war. 

DIE TRUMP-REGIERUNG. Der Tycoon hat die Präsentation des Feindes, gegen den der US-Imperialismus kämpfen muss, völlig verändert. Für diese 

Administration sind die Hauptfeinde der USA nicht mehr Terroristen, sondern Russland, China, Venezuela, Iran und Nordkorea. Mit anderen Worten, auf diese Konkurrenten muss sich die Regierung in Washington im Interesse der US-Konzerne konzentrieren und ausrichten. Alles unter dem Slogan 'Make America great again'.

Doch worauf ist diese radikale Veränderung des Feindbildes zurückzuführen?

Es ist die kontroverse Entwicklung des Kapitalismus, die den Wandel in der Politik der verschiedenen Staaten, einschließlich der USA, bestimmt. In Asien entsteht eine mega-kapitalistische Macht, China (die bald die führende Wirtschaftsmacht des Planeten sein wird), die mit ihrer Größe bereits die globalen Interessen der Unternehmen und Banken der bereits existierenden Imperialismen - USA, Europa, Japan und andere - herausfordert. Die sich in diesem perversen System politisch und militärisch zusammentun, um den künftigen mächtigen Konkurrenten geopolitisch zu isolieren. Um in Zukunft für den unvermeidlichen, auch militärischen, Konflikt gerüstet zu sein.

Das Paradoxon des umstrittenen kapitalistischen Systems muss hierbei hervorgehoben werden: jahrzehntelang war China eine Chance für westliche Unternehmen und Banken üppige Gewinne zu erwirtschaften. Durch die darauffolgenden massiven Investitionen westlicher Unternehmen in China, haben diese die kapitalistische Entwicklung Chinas bis in die jüngste Vergangenheit gestärkt. Da jedoch die chinesischen multinationalen Kapitalisten beträchtlich expandiert haben, wird der Drache nun als bedrohlicher Konkurrent wahrgenommen.

In Wirklichkeit ist eine solche Situation im kapitalistischen System, das so umstritten und unvorhersehbar ist, keine Ausnahme, sondernein sich wiederholendes Ereignis. Es ist zum Beispiel allgemein bekannt, dass England in den 1700er Jahren die erste Nation auf dem Planeten war, die sich kapitalistisch entwickelte und dann, um ihre Gewinne hoch zu halten, im Ausland, d.h. in Europa und Nordamerika, investierte und so die kapitalistische Entwicklung (die von Marx im "Kapital" so gut beschrieben wurde) dieser Länder bestimmte. In dem Maße, in dem Europa und Nordamerika dann zu Konkurrenten Englands wurden, wandten sich einige Länder, wie auch Deutschland, gegen England.

Jetzt ist es an der Zeit, dass sich China in Asien gegen die westlichen Mächte wendet, die, wie oben beschrieben, seine Entwicklung bestimmt haben, während sich die imperialistischen Weltmächte auf die nächste harte Konfrontation vorbereiten.

Um auf Trump zurückzukommen: Es ist also diese Strategie, die seine Administration mit "Make America great again" eingeschlagen hat.

Vor diesem Hintergrund bestand der erste Schritt für Trump darin, einen "WESTLICHEN WIRTSCHAFTSPOLITISCHEN BLOCK" aus den USA, Europa, Japan, Südkorea, Australien usw. zu bilden, der sich dem aufstrebenden China und seinen Verbündeten entgegenstellt. Mit dem Ziel, durch die erheblichen Zollerhöhungen für chinesische Waren, die in die USA und nach Europa eingeführt werden, und durch die bekannten harten Sanktionen gegen Russland und den Iran, diese im internationalen Kontext zu isolieren.

Der zweite Schritt war die Stärkung der NATO als US-amerikanisch-europäisches Militärbündnis (und nicht die Schaffung einer europäischen Armee). Dies geschah, indem die widerstrebenden 

europäischen Verbündeten (und auch Japan) gezwungen wurden, ihre Militärausgaben zu erhöhen, und zwar im Rahmen einer Stärkung der NATO, in der Washington praktisch die Führung innehat.

Dies sind die beiden grundlegenden Aspekte, mit denen sich die Trump-Administration beschäftigt hat.

Während dieser Operation hat Biden, der in der Opposition war, Trump für diese Politik heftig kritisiert.        

Aber dann, nachdem Biden die Wahl gewonnen und Trump besiegt hatte und selbst an die Regierung kam, änderte er diese viel kritisierte Politik nicht. 

ABSOLUT NICHT! 

Stattdessen hat er die Strategie von Trump still und leise fortgesetzt, ohne auch nur ein Wort davon zu verändern. In der Tat hat Biden die HOHEN ZÖLLE gegen chinesische Waren, die in Amerika verkauft werden, fortgesetzt, er hat die SCHWEREN SANKTIONEN gegen Russland und den Iran fortgesetzt, und er hat die ERHÖHTEN MILITÄRAUSGABEN für die NATO gegenüber europäischen 

Ländern fortgesetzt. Mit der Hilfe und Komplizenschaft der amerikanischen und europäischen Medien, die diesen Prozess nicht in den Vordergrund stellten. Zuvor hatten sie aber Trump für dieselben Handlungen scharf kritisiert und ihn dämonisiert.

Nicht nur das, Biden nutzte auch die Gelegenheit des Ukraine-Russland-Krieges, indem er sich einmischte und die europäischen Verbündeten noch mehr dazu zwang, die Militärausgaben der NATO (aber nicht für die europäische Armee) zu erhöhen und sich noch mehr von dem russischen Konkurrenten zu distanzieren. Erwähnenswert ist hierbei auch die 100-Milliarden-"Zeitwende" in Berlin, die von Bundeskanzler Scholz in der Ampelregierung durchgeführt wurde, Parteien, die sich im Wahlkampf für den Pazifismus ausgesprochen hatten.

Diese WEITERFÜHRUNG VON TRUMPS POLITIK DURCH BIDEN HAT EINE BESONDERE BEDEUTUNG: DER CLASH ZWISCHEN IMPERIALISTISCHEN MÄCHTEN AUF DER WELT HAT SICH SO INTENSIVIERT, dass amerikanische multinationale Konzerne jetzt von ihren Regierungen VERLANGEN, DIE ATLANTISCHE ALLIANZ (das amerikanisch-europäische Bündnis) und die NATO-VERSTÄRKUNG DURCHZUFÜHREN, um sich auf den ZUKÜNFTIGEN CLASH MIT CHINA vorzubereiten.  

In der Praxis sind wir in eine NEUE, intensivere Phase der Konfrontation eingetreten - einen Kampf zwischen imperialistischen Mächten, mit kontinentalen Polarisierungen, bei dem es KEIN ZURÜCKKEHREN gibt und geben wird. Es ist die schreckliche Vergangenheit, die zurückkehrt.

Es muss jetzt klargestellt werden, dass das alte System, das aus dem Zweiten Weltkrieg hervorging, in dem die USA ohne größere Probleme herrschte, in dem die europäischen imperialistischen Bourgeoisien leichte und zwielichtige Geschäfte in der ganzen Welt machten, ohne sich die Mühe zu machen, ihre Rüstung zu erhöhen, nicht mehr existiert. In dem damaligen System wurde alles durch ein paar kleine lokale Stellvertreterkriege gelöst, die direkt oder indirekt von den USA geführt wurden, doch durch das Auftauchen der imperialistischen Macht China, ist die USA nicht mehr unangefochten auf Platz 1.

In dieser NEUEN Situation findet also die aktuelle Wahl in Amerika statt und so muss diese auch bewertet werden. Ob nun Trump oder Kamala Harris gewinnt, beide werden in diesem turbulenten Kontext im Interesse der amerikanischen und westlichen multinationalen Unternehmen handeln.

Gerade die Tatsache, dass Biden, nachdem er zunächst Trump so sehr kritisiert hat und dann selbst in die Regierung kam, Trumps Politik übernommen hat, ist, wie oben erwähnt, die krasse Bestätigung des neuen politischen Kurses.

In den 1950er Jahren schrieben die späteren Gründer von Lotta Comunista, dass die zukünftigen Konkurrenten der westlichen Länder die damals sehr armen und rückständigen Länder Asiens sein würden. Mittlerweile sind die Gründer von Lotta Comunista verstorben, aber China bestätigt die Korrektheit ihrer Analyse. Heute ist dies eine Realität, die für alle sichtbar ist. Die marxistische Analyse ist und bleibt also ein mächtiges Werkzeug in den Händen des Proletariats.

Die Tatsache, dass sich die Präsidentschaftskandidaten erbittert über innenpolitische Themen streiten, ist im zwischenimperialistischen Kampf zweitrangig, es ist nur eine Taktik, um Stimmen zu sammeln und Wahlen zu gewinnen. Worauf es wirklich ankommt, ist die Außenpolitik, die sie im Interesse der multinationalen Konzerne verfolgen, und sicherlich nicht im Interesse der Arbeitnehmer. Und wer auch immer die Wahl gewinnt, er muss in diesem Aspekten Multimilliardären dienen.

Darauf müssen wir Marxisten uns konzentrieren und vorbereiten, denn das ist es, was die Zukunft bringt. 

Und lassen wir uns nicht von Wahlkämpfen blenden, denn die sind alle eine Farce.

Der jüngste Beweis dafür ist, dass Trump, der Harris aktuell verspottet, noch 2013 ihren Wahlkampf finanziert hat.

Je näher die Krise und der gewaltsame Zusammenstoß der Bourgeoisien rückt, desto wichtiger wird es für revolutionäre Parteien und Organisationen ihre Aktivitäten ebenfalls zu verstärken. 

Es bleibt keine Zeit zu verlieren. Wenn während der nächsten durch den Kapitalismus verursachten (revolutionären) Krise, die Revolutionen dem perversen bürgerlichen System kein Ende setzen, so wird sich der Kreislauf jedoch immer wieder wiederholen, bis dies schlussendlich gelingt.


 

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      9.  März 2024

DER BIZZARRE DONALD TRUMP

IM DIENSTE DER AMERIKANISCHEN IMPERIALISMUS

 

Um die extravagant politischen Exzesse von Donald Trump zu verstehen, ist es entscheidend, seine Persönlichkeit zu kennen.

Trump ist kein Berufspolitiker. Er ist erst spät in seinem Leben, im Alter von 70 Jahren, in die Politik eingetreten, als er sich 2016 für die amerikanische Präsidentschaftswahl aufstellte (abgesehen von seinem kurzzeitigen Versuch im Jahr 2000). Er ist hauptsächlich als Geschäftsmann und Deal-Maker bekannt und hat Jahrzehnte in der Geschäftswelt verbracht. Daher betrachtet er die Politik mit der Denkweise eines Unternehmers (Tycoons) und geht davon aus, dass sich die Dinge im politischen Bereich mehr oder weniger auf die gleiche Weise abspielen, wie in der Geschäftswelt. Ihm ist jedoch möglicherweise nicht klar, dass das Handeln eines Politikers zwangsläufig anders ist als das, was er denkt.

Trump hat sicherlich lange Zeit Politiker genau beobachtet, bevor er sich 2016 für die Präsidentschaftswahlen aufgestellt hat: wie sie handeln, was sie denken und wie der Wahlmechanismus funktioniert. Daher ist er überzeugt, es zu verstehen, obwohl er nie in politischer Verantwortung war. Doch die politische Welt ist eine eigene, besondere und sehr komplexe, die sich stark von der Unternehmenswelt unterscheidet.

Für einen professionellen Politiker ist es entscheidend, über langjährige praktische Erfahrung zu verfügen, um alle Geheimnisse, Aspekte und Details dieses umstrittenen Bereichs zu kennen und zu verstehen. Erfahrung ist besonders wichtig, um richtig zu interpretieren, was in diesem Umfeld "gesagt" wird, aber vor allem auch das, was "nicht gesagt" wird, was oft das Wichtigste ist. Trump hat also nur das gesehen, was professionelle Politiker zeigen und wissen lassen wollen, aber sicherlich nicht alles, und oft, wie gesagt, sehr wichtige Dinge, weil er nur von außen beobachtet hat.

Daher hat auch im politischen Bereich jemand, der "kein Profi" ist, "Mängel" und "Defizite", die auftreten und sich manifestieren, wenn ein unerwartetes, unvorhergesehenes Problem auftritt. Die logische Reaktion eines Unerfahrenen in solchen Situationen ist daher Improvisation. Dies erklärt die komischen Kapriolen von Donald, wenn er mit unvorhergesehenen Ereignissen oder besonders schwierigen Situationen konfrontiert wird.

Die Denkweise von Trump ist also die eines Geschäftsmanns. Das bedeutet, dass er, wie alle Geschäftsleute, mit Menschen und Massen als "Manager" umgeht: Er befiehlt und gibt Anweisungen, andere befolgen und müssen gehorchen. Das Verhalten eines professionellen Politikers ist jedoch anders: immer diplomatisch, flexibel und nachgiebig. Denn als Vertreter der Bourgeoisie muss er die Menschen „überzeugen“, mit Diplomatie muss er sie „täuschen“ und „umwerben“, und um sie zu überzeugen, muss er immer „halb wahre“ Aussagen machen und niemals harte Befehle geben, nicht einmal an enge Mitarbeiter. Nur damit  können die Politiker im Interesse der Unternehmer stehen, Interessen, die direkt im Gegensatz zu den Interessen der ausgebeuten Massen stehen, von denen die Politiker jedoch abhängig sind, um ihre Stimmen zu erhalten. Dies ist das Profil der professionellen Politiker der Kapitalisten.

Und ein politischer Profi der Bourgeoisie weiß, dass er auch verlieren kann, und nimmt das in Kauf. Er weiß, dass er Niederlagen akzeptieren muss, da er ständig die Menschen täuschen muss, die früher oder später von seinen Tricks genug haben und das Vertrauen in ihn verlieren.

Aber Donald akzeptiert keine Niederlage. Als erfolgreicher Geschäftsmann - genau wie sein italienischer Kollege Berlusconi - ist er es gewohnt zu gewinnen. Im Geschäftsbereich zu gewinnen bedeutet, zu bestechen, zu lenken, Bestechungsgelder zu geben, sich in Täuschungen zu verstricken. Es bedeutet, plötzliche Entscheidungen treffen, klare Anweisungen zu geben und alles auf sich selbst zu setzen, zu jeder Zeit und um jeden Preis. Und das ist das Profil von Donald Trump.

TRUMP IN DER POLITIK. Auf diesen subjektiven Voraussetzungen basierend hat Trump, als er 2016 in den Wahlkampf für das Präsidentenamt eintrat, bereits seine Strategie sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik festgelegt.

In der Innenpolitik bestand seine Taktik, um viele Stimmen zu gewinnen, darin, sich als extrem rassistisch und überzeugter Gegner des Staates zu präsentieren. Das funktionierte hervorragend.

In der Außenpolitik trat er als radikaler Feind Russlands, Chinas, des Irans, Venezuelas usw. auf, praktisch gegen all jene Länder, die damals als "Feinde" oder "unangenehme Konkurrenten" der US-Interessen betrachtet wurden.

Nach seinem Wahlsieg und seinem Amtsantritt war sofort klar, welche Politik er verfolgen würde, um das amerikanische Unternehmertum zu begünstigen: genau wie im Wahlkampf angekündigt, ist er angetreten, um die Konkurrenten Russland, China, Iran und Venezuela auf der internationalen Bühne zu "isolieren", "zu schwächen" und "zu marginalisieren", indem er sein bekanntes Motto "Make America Great Again" ("Machen wir Amerika wieder mächtig") umsetzte.

Ein nicht zufälliges Motto, sondern aufgrund der Tatsache, dass das US-Unternehmertum in naher Zukunft mit dem mittlerweile berühmten und drastischen Aufstieg (und folglichem Wettbewerb) des chinesischen Imperialismus und seiner Verbündeten konfrontiert wird, in einer zukünftigen Situation des "Überholens" der chinesischen Wirtschaft gegenüber der amerikanischen und der daraus resultierenden "relativen Machtverlust der USA".

Die USA allein können es aber nicht schaffen, die erhebliche wachsende Macht des ebenso imperialistischen China einzudämmen oder einzuschränken. Die amerikanische Bourgeoisie sucht daher Verbündete und schmiedet enge Allianzen mit den europäischen und japanischen Bourgeoisien. Schon Obama hatte, um China zu isolieren und sich enger mit seinen Verbündeten zu verbinden, das TTIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft), ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten, und das TPP (Trans-Pazifische Partnerschaft), ein internationales Handelsabkommen von zwölf Ländern - darunter die Vereinigten Staaten und Japan, eingeführt. Trump als Präsident hielt dies für unzureichend und verfolgte eine andere Politik. Um die europäischen Bourgeoisien zu zwingen, eine engere politische, 

wirtschaftliche und vor allem militärische Allianz mit den Vereinigten Staaten einzugehen, drohte er (und setzte teilweise um) die Einführung hoher Zölle auf importierte europäische Waren und deren Verkauf in den USA, wenn die Europäer  nicht bereit wären, ihre NATO-Militärausgaben (die damals sehr niedrig waren) auf 2% zu erhöhen. Dann zwang er sie unter dem Vorwand von Zöllen dazu, sich Washington anzuschließen und den Handel mit dem "Schurkenstaat Iran" auszusetzen und harte Sanktionen und Zölle gegen Russland und China einzuführen.

Die Folge war eine Stärkung der wirtschaftlichen, politischen und vor allem militärischen Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa (und Japan), wobei Washington die Rolle des führenden und treibenden Akteurs übernahm, und die europäischen Pläne für eine europäische Armee praktisch verschwinden zu lassen. Das alles mit Erfolg.

Eine bestimmte Art von Presse behauptete damals, dass Trump Russland begünstigte. Das ist nicht wahr, es entspricht nicht der Realität. Die Daten zeigen, dass Russland während der Trump-Regierung härteren Sanktionen und Gegenmaßnahmen als je zuvor ausgesetzt war. 

Jetzt setzt Biden die von Trump eingeleitete Außenpolitik genau und ohne Änderungen fort. Für Biden hat der unerwartete Krieg in der Ukraine jedoch die Möglichkeit geboten, die Allianz zwischen den USA und Europa, insbesondere militärisch in der NATO, aber auch politisch, erheblich zu beschleunigen und zu stärken.

TRUMP IN SCHWIERIGKEITEN. Alles lief glatt für Donald, wie erwartet. Bis unerwartete Unannehmlichkeiten auftraten. Und hier begannen die Probleme.

Vor allem war da die enorme, für ihn viel zu große Herausforderung als "Nicht-Politiker": die Covid-Pandemie. Natürlich hatte er sie weder vorhergesehen noch einkalkuliert. Niemand konnte sie vorhersehen.. Aber ein erfahrener professioneller Politiker hätte damit umgehen können. Er musste aber improvisieren.

Sein unprofessioneller Instinkt sagte ihm, dagegen anzukämpfen, sie nicht zu akzeptieren, sie zu unterschätzen, als ob es sie nicht gäbe, anstatt sie zu verwalten, wie es in ganz Europa, dann in China und dann auf der ganzen Welt geschah. Und hier kam seine Katastrophe, sein Ruin. Und die über eine halbe Million amerikanischer Todesopfer, die daraus resultierten, zusammen mit dem wütenden Angriff der Medien, der Demokraten und der Bevölkerung, kostete ihn die Wahlen.

Aber selbst jetzt, in der Wahlniederlage, seine Denkweise als Unternehmer, der es gewohnt ist, durch Betrug und Bestechung zu gewinnen (Wikipedia berichtet, dass Donald Trump bisher in seinem Leben mehr als 4.000 wirtschaftliche Prozesse durchlaufen musste) sagt ihm, dass die Gegner nur durch Betrug und Bestechung gewinnen konnten. Also es nicht zu akzeptieren, es nicht anzuerkennen und sich auf der ganzen Welt lächerlich zu machen. Das ist das politisch-psychologische Profil von Donald.

TRUMP UND DER NEUE WAHLKAMPF. Jetzt ist Trump von der politischen Bühne abgetreten und bereitet sein Comeback vor. Auch hier improvisiert er.

Es ist bekannt, dass der politische Kampf auch vor Gericht, mit Richtern, Anwälten und Skandalen ausgetragen wird. Der Italiener Berlusconi wusste einiges darüber. Deshalb warten Trumps politische Feinde (Demokraten, Journalisten und einige große multinationale Unternehmen) aufgrund seiner Seltsamkeiten, Unfairness, halben Betrügereien und des Angriffs auf das Kapitol darauf, ihn im Wahlkampf mit Prozessen, Verleumdungen, Anklagen und Verurteilungen zu konfrontieren, um seine Glaubwürdigkeit zu zerstören und ihn die Wahlen verlieren zu lassen. In der verdrehten bürgerlichen politischen Welt ist dies keine Ausnahme, sondern die Norm. Es ist nichts Erstaunliches oder Skandalöses, denn dies  geschieht auf der ganzen Welt, und diejenigen, die in diesem Kampf von Prozessen und Skandalen betroffen sind, treten normalerweise zurück oder ziehen sich sofort zurück.

Aber Donald nicht, er ist ein harter Kerl. Als zäher Unternehmer, der es gewohnt ist zu gewinnen, genau wie sein Kollege Berlusconi, gibt er nicht auf, hält durch, nimmt die Herausforderung an und ist überzeugt, zu gewinnen.

Und wie stellt er seine Wahlkampagne als unerfahrener Kandidat auf? Als "politisch Verfolgter". Genau wie seine politischen Gegner es hoffen.

Natürlich realisiert er als Ungeübter nicht, dass die verschiedenen Prozesse, die die Demokraten mit ihren Richtern extra für ihn während des Wahlkampfs planen, das Ziel haben, ihn zu diskreditieren und ihn vor den Wählern als Betrüger, Terroristen (Angriff auf das Kapitol), Steuerhinterzieher, Frauenbelästiger (Jean Carroll) usw. erscheinen zu lassen, um ihn als völlig unzuverlässig und unglaubwürdig darzustellen. Und es droht ihm vielleicht in letzter Minute mit einem Berufsverbot verurteilt zu werden, so dass er nicht einmal wählbar ist.

Es ist daher wahrscheinlich, dass der nächste amerikanische Wahlkampf stark von den strafrechtlichen Verfahren gegen Trump geprägt sein wird, möglicherweise mit entsprechenden Verurteilungen. Es wird sehr schwierig für ihn sein, sich als politisch Verfolgter, Verteidiger von Gerechtigkeit, Anständigkeit und guter Regierungsführung zu präsentieren, wie es auf dem Polizeifoto oben zu sehen ist. Die nationale Presse wird ihn als Betrüger darstellen, mit dazu Richter (vielleicht Demokraten), die ihn verfolgen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Für die Arbeiter ändert sich absolut nichts, egal ob Trump, Biden oder irgendein anderer Präsident regiert. Ebenso hat sich zwischen den Regierungen Merkel und Scholz überhaupt nichts geändert.

Wir betonen und wiederholen es immer wieder: Politiker, Regierungen und Parlamente arbeiten alle für die Kapitalisten. Sie arbeiten daran, dass die Reichen immer reicher werden, für Kriege, für die Ausbeutung der Arbeiter, für die Ausweitung prekärer Arbeit, gegen Löhne und Renten.

Es ist jedoch auch wichtig, diese Figuren der Bourgeoisie zu verstehen, wie sie handeln und was sie sagen, um ihre Tricks aufzudecken, die die Arbeiter in das kapitalistische System zu verwickeln.

 


 

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  6. Februar 2023

Analyse des Konflikts zwischen Imperialisten

UKRAINE: EIN ZUNEHMEND DIREKTER KRIEG

ZWISCHEN DEN USA UND RUSSLAND 

NACHDEM DER RUSSISCHE IMPERIALISMUS IN DIE UKRAINE EINMARSCHIERT IST,

IST ES IN DEM BRUTALEN KAMPF ZWISCHEN KAPITALISTEN NUN WIEDER DAS ZIEL

DES AMERIKANISCHEN BÜRGERTUMS DEN RUSSISCHEN KONKURRENTEN ZU STÜRZEN.

 

Mittlerweile sagen es alle: Der Krieg in der Ukraine ist in Wirklichkeit ein Konflikt zwischen den USA und Russland: Die USA bewaffnen und benutzen die Ukrainer gegen die Russen, die mit ihrer Armee in die Ukraine eingefallen sind.

Es ist ein Kampf zwischen Imperialisten, d.h. zwischen multinationalen Konzernen, die ihre  Regierungen nach ihren Interessen lenken und leiten. Ein Kampf zwischen Räubern, deren einziges Ziel es ist, nach Beendigung des Krieges ihre Gewinne zu steigern, und für die das Leben der Menschen keinen Wert hat. In dem perversen kapitalistischen System ist der Konflikt in der Ukraine nichts anderes als eine Fortsetzung des Ersten und Zweiten Weltkriegs und aller anderen Kriege, die die Menschheit plagen. Einige nennen diesen Konflikt schon „Anfang des Dritten Weltkriegs", während andere ihn als „endloses Gemetzel" bezeichnen.

Tatsache ist, dass der Krieg im Wettbewerb zwischen Kapitalisten als „Normalität" gilt und erklärt, warum es auf dem Planeten endlos Kriege gibt.

Analysiert man den Kontext des Krieges in der Ukraine ist es die amerikanische Bourgeoisie, die die Oberhand über die Russen hat und die Regeln diktiert. Sie hat eine klare militärische Überlegenheit, indem sie das ukrainische Militär unaufhörlich mit Waffen aller Art beliefert, während die russische Armee an den Beständen knabbert. Und sie hat die allgemeine politische Dominanz. Sie diktiert die Regeln: Alle Nationen im Einflussbereich der USA, von der EU bis Japan, von Südkorea bis Polen über die baltischen Staaten, müssen die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Direktiven Washingtons gegen Russland und seine Verbündeten befolgen, ob sie wollen oder nicht spielt keine Rolle.

Es wird immer offensichtlicher und bestätigt, dass das Ziel Washingtons in diesem brutalen Kampf zwischen kapitalistischen Räubern nicht nur darin besteht, die Ukraine zu „befreien", sondern den Konkurrenten Russland sowohl militärisch als auch wirtschaftlich zu Fall zu bringen, und zwar durch die Kosten des Krieges und der verhängten harten Wirtschaftssanktionen - so wie wir es im Mai unmittelbar nach Beginn des Krieges erahnt und in dem Artikel „Der Krieg in der Ukraine stärkt den US-Imperialismus auf der internationalen Bühne erheblich" („Der kommunistische Kampf" - 3. Mai 2022) beschrieben haben. Um den Fall Russlands durch den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft zu erreichen, braucht der US-Imperialismus Zeit, viel Zeit. Daher wird der 

Konflikt in der Ukraine wahrscheinlich lange dauern, mit dem daraus folgenden brutalen Gemetzel.

Mit dieser „Intervention" in der Ukraine verfolgt die amerikanische Bourgeoisie auch auf internationaler Ebene ein präzises Ziel, das für die Konfrontation unter Imperialisten typisch ist: Sie will ihre eigene globale strategische und imperialistische Position mindestens für die nächsten 20 Jahre neu definieren und festlegen. Das bedeutet, sich einerseits die politisch-militärische Kontrolle über einen großen Teil des Globus aufrecht zu erhalten und sich andererseits auf den Kampf gegen den künftigen aufstrebenden asiatischen Wirtschaftsriesen, den chinesischen Imperialismus vorzubereiten.

Mit der „Operation Ukraine" bot sich dem Imperialismus Washingtons aber noch eine weitere unerwartete Gelegenheit: Die führende militärische Rolle der NATO in den Beziehungen zu ihren Verbündeten  insbesondere bei der militärischen Verteidigung für die EU unmissverständlich zu bekräftigen und die Idee einer europäischen Armee in Europa endgültig aus dem Weg zu schaffen. Auf der anderen Seite gaben die USA in Asien grünes Licht für die teilweise Aufrüstung Japans als künftige Bastion des Atlantischen Bündnisses gegen den aufstrebenden Riesen China.

Dieser Aspekt dieses Kampfes unter Imperialisten stellt im Falle der künftigen Niederlage Russlands ein deutliches Warnsignal für alle Bürgertümer der Erde dar: Die amerikanische Bourgeoisie ist immer noch stark, ja stärker denn je, und immer noch in der Lage, ihre Regeln durchzusetzen. In diesem Kontext ist auch der chinesische Imperialismus gewarnt.

Die Barbarei der kapitalistischen Kriege wird also weiter auch die Zukunft prägen und uns  unaufhaltsam begleiten. Bis die proletarischen Revolutionen die neue überlegene Gesellschaft errichten


 

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      08. Oktober 2022

Analyse des Krieges in der Ukraine: ein Krieg zwischen Imperialismus.

PUTIN, IN DER FALLE VON BIDEN,

DROHT MIT DEM EINSATZ DER ATOMBOMBE

ZIEL IST ES, DIE USA ZU EINEM KOMPROMISS ZU ZWINGEN

 

Wie wir bereits unmittelbar nach Beginn des Konflikts in dem interessanten Artikel "Der Krieg in der Ukraine stärkt die amerikanische Bourgeoisie  auf der internationalen Bühne erheblich" (Der kommunistische Kampf" - 3. Mai 2022) dargelegt haben, hat das Putin-Establishment, das den Imperialismus in Russland leitet, in diesem Krieg keine Chance, es sitzt in der Falle des ultramächtigen US-Imperialismus, der den Ukraine-Konflikt im Kampf der Kapitalismen ausnutzt und die Ukrainer massiv aufrüstet, um den russischen Konkurrenten erneut in die Knie zu zwingen.

In diesem Konflikt, der sich von Anfang an als ein Konflikt zwischen Russland und den Vereinigten Staaten (die die Ukrainer bewaffnen und finanzieren) herauskristallisiert hat, ist den Amerikanern klar, wenn sie die ukrainische Armee weiterhin unterstützt und damit die Fortsetzung des Krieges anheizt, dass die russische Armee nicht lange durchhalten kann, sondern besiegt wird, bis sie sich vollständig aus den besetzten Gebieten des Landes zurückzieht. Für das Moskauer Establishment wird dies eine totale militärische Niederlage bedeuten.

Wenn man dann noch die harten Wirtschafts- und Finanzsanktionen der Amerikaner und Europäer hinzunimmt, die die russische Wirtschaft langsam in eine tiefe Rezession treiben, dann hat man in diesem bewaffneten Kampf der Kapitalisten um den ukrainischen Markt ein vollständiges Bild von der Katastrophe, in die auch die russische Bevölkerung getrieben wurde, und von den enormen Schwierigkeiten, in die sich die imperialistische Putin-Regierung gebracht hat.

Mit der militärischen Niederlage und dem wirtschaftlichen Zusammenbruch ist es natürlich das eigentliche Ziel der Washingtoner Kapitalisten, auch die derzeitige Putin-Medwedew-Lawrow-Führung auszulöschen, damit sie durch eine weniger aggressive russische Regierung auf der internationalen Bühne ersetzt wird (vielleicht mit dem bekannten Gegner Navalny).

Und gerade um den Zusammenbruch und den Rücktritt von Putins Führung zu erreichen, ignorieren und lehnen die USA zusammen mit den Europäern (und bringen den ukrainischen Präsidenten Selensky dazu, dies öffentlich zu sagen) alle Vorschläge und Rufe nach Vermittlung ab, die aus der ganzen Welt und insbesondere von der russischen Regierung selbst kommen. Und so fahren sie mit den kontinuierlichen Waffenlieferungen an die ukrainische Armee fort und halten die harten Wirtschaftssanktionen gegen Moskau aufrecht.

Dies erklärt auch, warum Putin angesichts der klaren amerikanischen Absichten, ihn zu stürzen, verzweifelt den türkischen Präsidenten Erdogan und den chinesischen Präsidenten Xi Jinping um Hilfe für eine Vermittlung zur Beendigung des Krieges bittet. Eine Vermittlung, die jedoch nicht in einem totalen Rückzug aus der Ukraine bestehen würde, sondern darin, einen Teil der bereits besetzten Gebiete, vermutlich die Krim und den Donbass, unter russischer Kontrolle zu halten, um dies dann innerhalb Russlands als Sieg darzustellen und nicht zum Rücktritt, zum Zusammenbruch gezwungen zu werden.

Da Washington diesen Vorschlag Moskaus kategorisch ablehnt und wahrscheinlich im Gegenteil einen vollständigen Rückzug Russlands einschließlich der Krim fordert (wie Selensky stets offiziell erklärt), was eine totale militärisch-politische Niederlage Russlands mit anschließendem Rücktritt seiner Regierung bedeuten würde, spielt Putin nach Ansicht vieler Beobachter verzweifelt die letzte ihm zur Verfügung stehende Karte aus, um eine Katastrophe zu vermeiden: Er droht mit dem Einsatz der Atombombe und hat das absurde Referendum im Donbass für die Annexion der militärisch eroberten ukrainischen Gebiete angesetzt, um sich in Russland bekanntlich den Vorwand zu schaffen, die jungen Reservisten in den Krieg zu zwingen.

Aber es ist der imperialistischen Regierung in Washington und in Europa klar, dass die atomare Bedrohung ein Bluff ist und die Einberufung von 300.000 russischen Reservisten in den Krieg die letzte aussichtslose Chance der Putin-Regierung ist. Denn mehrere Militärexperten weisen darauf hin, dass in diesem grausamen und blutigen Krieg in der Ukraine nicht die Zahl der Soldaten den Unterschied ausmacht, sondern die Hochtechnologie der eingesetzten Waffen. Und die Waffen, die der ukrainischen Armee zur Verfügung stehen und die vor allem von den Amerikanern, aber auch von den Europäern geliefert werden, sind zweifellos von hoher technologischer Qualität, ganz im Gegensatz zu den russischen Waffen, von denen viele veraltet sind. Die militärische Niederlage Russlands scheint daher unvermeidlich und nur eine Frage der Zeit zu sein. Auch der Zusammenbruch der russischen Wirtschaft scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.

In diesem zwischenimperialistischen Banditenkrieg sind die USA und die Europäer, die aus dieser Perspektive siegessicher in die Zukunft blicken, entschlossen, die Ukrainer weiterhin zu finanzieren und zu bewaffnen, damit der Krieg weitergeht. Der imperialistische Putin hat damit begonnen, die ebenso imperialistischen Amerikaner und Europäer setzen es fort. So funktioniert das perverse kapitalistische System. Alles Normalität in diesem abstoßenden System.

Ein Krieg, in dem junge russische und ukrainische Proletarier (die einst Freunde waren), nachdem sie in den Fabriken ausgebeutet wurden, nun als Kanonenfutter benutzt werden, einer gegen den anderen, für die schmutzigen Interessen der Kapitalisten. Es ist die gleiche tragische Geschichte, die sich jedes Mal wiederholt, wie in allen anderen Kriegen auch.

In Konflikten ergreift der Marxismus niemals Partei für einen der kapitalistischen Kriegsparteien, sei es, wie in diesem Fall, die Ukraine oder Russland oder die Amerikaner, sondern immer und ausschließlich für die ausgebeuteten Proletarier, die in den Krieg hineingezogen werden. Das heißt, mit den russischen und ukrainischen Arbeitern unterschiedslos gegen ihre eigenen russischen und ukrainischen Kapitalisten. Die wahren Verursacher der Kriegskatastrophe.

Für den Marxismus gibt es nur einen Ausweg aus den schrecklichen kapitalistischen Kriegen: REVOLUTION GEGEN DEN  KRIEG!


 

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Analyse der imperialistische Situation

DER KRIEG IN DER UKRAINE STÄRKT DIE AMERIKANISCHE BOURGEOISIE

AUF DER INTERNATIONALEN BÜHNE ERHEBLICH

Wir möchten hier zusammenfassen, wie die kapitalistischen

Mächte auf dem Planeten mit allen Mitteln, einschließlich

Kriegen, zynisch versuchen, ihre Ziele zu erreichen.

 

Noch nie seit der Nachkriegszeit hatte der Imperialismus Washingtons so enge Verbündete und eine NATO, die von der Bourgeoisie der europäischen  der europäischen Länder so begehrt war, selbst von solchen, die zuvor skeptisch waren wie Schweden und Finnland. Wurde die NATO früher in Europa etwas brüskiert, so hat der russische Militärkonflikt in der Ukraine die europäischen Bourgeoisien so sehr in Angst und Schrecken versetzt, dass sie nicht nur den Schutz der NATO, sondern auch ihre rasche Stärkung und Erweiterung fordern.

Gerade der russische Einmarsch in die Ukraine stärkt diesen riesigen imperialistischen militärisch-politischen Pol, genau das Gegenteil von dem, was die Regierung in Moskau dachte, die mit ihrem militärischen Blitzangriff auf die Ukraine ihre geopolitische Position auf der internationalen Bühne stärken, die europäische Union  mit der Erpressung von Gas und ihren landwirtschaftlichen und Bergbauprodukten spalten und von den USA entfremden, und ihr eigenes Bündnis mit dem Pekinger Imperialismus stärken wollte. 

Bereits zuvor (aufgrund des Aufkommens des chinesischen Imperialismus) hatte Präsident Trump in seiner vierjährigen Amtszeit mit seinem "Make America Great Again" alle erdenklichen Anstrengungen unternommen, um das Ziel der Verdichtung der US-amerikanisch-europäischen Union (des sog. transatlantischen Blocks) durch die bekannte Politik der Erhöhung der Zölle gegen China und Russland, harte Sanktionen gegen Russland, China, Iran, Venezuela usw. zu erreichen, und die NATO zu stärken, indem man versucht, die europäischen Länder zu zwingen, ihre Militärausgaben auf 2 % zu erhöhen.  Allerdings wurden die Ergebnisse nur teilweise erreicht. All dies und noch viel mehr wurde nun innerhalb eines Monats aufgrund des russischen Krieges in der Ukraine in der Biden-Administration verwirklicht, mit der Aussicht auf eine noch engere Zusammenarbeit, sollte der Krieg weitergehen.

 

US-INTERESSE AN DER FORTSETZUNG DES KRIEGES. Viele empörte internationale Kommentatoren werfen Biden vor, den Ukraine-Konflikt nicht beenden zu wollen und keinen Kompromiss mit Putin zu suchen. Aber indem er ihn politisch isoliert, die Russen bei internationalen Treffen zurückweist, immer mehr Waffen an die ukrainischen Streitkräfte schickt usw., befördert er den Konflikt und ist entschlossen, ihn fortzusetzen.

Dies könnte in der brutalen, unnachgiebigen Auseinandersetzung der Bourgeoisie tatsächlich der Realität entsprechen.

Denn wenn Putin aus geopolitischen Interessen den Krieg angestrebt und herbeigeführt hat, könnte Biden nun aus ebenso geopolitischen Gründen ein Interesse an der Fortsetzung des Krieges haben. Aus den oben genannten imperialistischen Gründen: Je länger der Krieg andauert, desto mehr wird das transatlantische Bündnis zwischen den USA und Europa gestärkt; je länger der Krieg andauert, desto mehr europäische Länder wollen schnell der NATO beitreten (sogar die neutrale Schweiz denkt darüber nach) und die verschiedenen europäischen Regierungen wollen ohne zu zögern ihre NATO-Militärausgaben erhöhen; eine lange Fortsetzung des Krieges kann den russischen Konkurrenten stark schwächen. Nicht zuletzt isoliert eine kriegsbedingte erhebliche Stärkung des militärisch-politischen Pols USA-Europa auch den Peking-Imperialismus (und Indien) auf der 

internationalen Bühne. Keine Kleinigkeit für die amerikanische Bourgeoisie, die mit allen Mitteln versucht, den Aufstieg der konkurrierenden Bourgeoisien zu verhindern.

 

UND ALL DIESE STRATEGISCHEN VORTEILE FÜR DIE USA WEGEN DES VOM GEGNER PUTIN GEWOLLTEN KRIEGES IN DER UKRAINE.

 

Es war von Anfang an klar, dass Biden, in dem rücksichtslosen Kampf der Kapitalisten, profitiert hätte, falls Putin sein Ziel, die Ukraine schnell zu erobern, nicht erreichen und in einen langwierigen Stellungskrieg verwickelt werden würde. Wie viel er davon profitiert hätte, war anfangs nicht klar, jetzt ist es klar. Washington scheint nicht nur eine Stärkung der amerikanisch-europäischen Achse anzustreben, sondern will mit der Fortsetzung des Krieges, wie oben erwähnt, unbedingt den Zusammenbruch der schwach industrialisierten russischen Wirtschaft, die Absetzung Putins und eine Schwächung des russischen Imperialismus auf der internationalen Bühne herbeiführen, sodass dieser für die Interessen der USA keine Gefahr mehr darstellen wird, wenn er für einige Jahrzehnte zu neutralisiert ist, wie es zuvor mit der Sowjetunion geschah.

Die starke strategische Verstärkung durch die USA und Europa und die erheblichen Schwierigkeiten Moskaus sind auch ein starkes Signal für den Imperialismus Pekings: China hat jetzt weniger Verbündete auf der internationalen Bühne und muss auf seine nächsten imperialistischen Schritte (einschließlich Taiwan) achten. Denn die USA und Europa tragen zusammen etwa 40 % zum Welt-BIP bei, während China immer noch bei 16 % liegt (während Russland etwas mehr als 1 % ausmacht). Und weil sich die US-Macht mit dem Krieg in der Ukraine als Militärmacht auf höchstem Niveau erweist, ein Niveau, von dem der chinesische Imperialismus noch weit entfernt ist und das im Falle eines katastrophalen Zusammenstoßes keine Chance hätte.

 

Eine letzte Bemerkung: DIE RUSSISCHE MILITÄRSCHWÄCHE.

Der russische Imperialismus hat sich in den internationalen Medien (mit enthusiastischer Unterstützung der Stalinisten - und tut dies paradoxerweise auch heute noch) stets als große Militärmacht präsentiert: Der Krieg in der Ukraine beweist das Gegenteil. Die ukrainische Armee, eine der ärmsten in Europa, aber diesmal von den USA (und den Briten) schwer bewaffnet, hat sie im Westen des Landes leicht besiegt, und nun hat sich die militärische Konfrontation nach Osten in die Region Donbass verlagert. Im Ukraine-Konflikt offenbarte die russische Armee all ihre Schwächen: ein noch immer technologisch minderwertiger Teil ihres Arsenals (ein Teil der Panzer kam aus der ehemaligen Sowjetunion), ein erheblicher Mangel an Waffen und Männern, eine ausgeprägte logistische Desorganisation und eine schwache Satellitenunterstützung. In der Praxis ein militärischer Zwerg im Vergleich zu der enorm technologisierten und äußerst effizienten Feuerkraft der USA. Der Grund für diese russische militärische Schwäche? Der niedrige Industrialisierungsgrad des Landes, der einen hohen und modernen militärischen Standard nicht gewährleisten kann und in dem die Soldaten ein Gehalt von umgerechnet 400-500 Dollar pro Monat erhalten. In der erbarmungslosen interimperialistischen Konfrontation wird es der mächtigen Bourgeoisie in Washington daher ein Leichtes sein, die ukrainische Gelegenheit zu ergreifen, um den russischen Zwerg wieder einmal zum Schweigen zu bringen.

Die zynische Konfrontation zwischen den Bourgeoisien stößt die Proletarier ab. Proletarische Massen, die leider die tragischen Folgen zu tragen haben. Dies kann nur mit dem Umsturz des Profitsystems enden. Es gibt keinen anderen Ausweg. 


 

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Preisexplosion beim Erdöl:

BENUTZEN DIE VEREINIGTEN STAATEN DEN ANSTIEG

DES ÖLPREISES GEGEN CHINA?

 

 

Wir sind immer davon ausgegangen (und gehen davon aus), dass der Ölpreis nicht zufällig fluktuiert, sondern dass die Amerikaner seine Schwankungen auf internationaler Ebene bestimmen. Sie legen ihn gemeinsam mit Saudi Arabien, dem größten arabischen Erdölproduzenten, fest. Die Saudis haben als regionale Macht ein Interesse daran, sich von den Vereinigten Staaten unterstützen zu lassen und erfüllen im Gegenzug deren geopolitische Forderungen. 

 

 

 

OBAMA – 2015 hat man klar sehen können, dass die Amerikaner den internationalen Erdölpreis bestimmen, als die USA mit dem Iran das Nuklearabkommen verhandelten. Damals hat die Regierung unter Obama den Preis bis auf 30 Dollar pro Tonne gedrückt, um die Führung des Iran zu einem für die Vereinigten Staaten vorteilhaften Abkommen zu zwingen (siehe den interessanten Artikel “Washington beeinflusst den Erdölpreis gegen Russland und Iran” “Der kommunistische Kampf” N. 28 – November 2018), und den Preis nach der Unterzeichnung des Abkommens dann wieder frei fluktuieren zu lassen.

TRUMP - Später, während Trumps Amtszeit, wurde der Erdölpreis wieder bis auf im Durchschnitt 40 Dollar pro Tonne gedrückt, Mittel in Trumps Kampf gegen Russland, Iran und Venezuela, Länder, die auf die Einkünfte aus dem schwarzen Gold angewiesen sind, und die der launische amerikanische Präsident auf dem Kiecker hatte.

BIDEN – Jetzt treibt die Regierung Biden den Erdölpreis unglaublich in die Höhe. Gegen wen?  Gegen China,  das ist unsere Ansicht und Antwort auf diese Frage.

Um zu verstehen, was da gerade abgeht, muss man allerdings einige Zahlen analysieren.

China ist praktisch völlig vom Erdölimport abhängig, da durch Bohrungen auf chinesischem Boden nur ein ganz geringer Teil des chinesischen Bedarfs gedeck

werden kann (wie aus der obigen Tabelle der führenden Erdölproduzenten” ersichtlich).  China hat für seine deutliche und rasante wirtschaftliche Entwicklung einen extrem hohen Bedarf an Energie, daher muss Erdöl importiert werden. So schnellte Chinas Verbrauch weltweit auf Rang zwei, gleich hinter die Vereinigten Staaten (wie die Tabelle der größten “Verbraucher” 

rechts belegt).  Da China das Öl auf dem internationalen Markt kaufen muss, wirkt sich ein Anstieg bzw. Fall des Rohölpreises sehr stark auf den Verlauf der chinesischen Wirtschaft aus.

Ein erheblicher, extrem hoher  Anstieg des Rohölpreises kann folglich nur eine beachtlich negative Wirkung haben, bringt die Wirtschaft in Schwierigkeiten (was momentan der Fall ist) und bremst den weltweiten Aufstieg Chinas aus.

 

ALSO AUCH DIE WAFFE "ROHÖLPREIS"  kann im Zwist unter den Kapitalismen eingesetzt werden, und das amerikanische Bürgertum scheint sich nur zu bewusst zu sein, welchen großen Vorteil es in der Hand hat; ein mächtiges Druckmittel in diesem Kampf. Eben dieses verwendet es, unserer Ansicht nach, nun gegen den Aufstieg Chinas.

Praktisch gesprochen: Trump setzte gegen den chinesischen Imperialismus als Waffe die Anhebung von Einfuhrzöllen ein (die übrigens weiterhin bestehen), Biden bekämpft China mit dem Erdölpreis, indem er ihn in die Höhe treibt.

 

JE HÖHER DER ERDÖLPREIS, DESTO GRÖßER DIE SCHWIERIGKEITEN FÜR DIE CHINESISCHE WIRTSCHAFT   ist die Logik.

Wenn China jetzt, Ende Oktober bei einem Preis von 82 Dollar pro Tonne strauchelt, zum Teil die Produktion in einer Reihe von Riesenfabriken aussetzen muss, und man von einem Rückgang des BIP spricht, kann man sich leicht vorstellen, welche Folgen ein Anstieg des Ölpreises auf 100 Dollar pro Tonne, oder gar auf 120 oder 140 hätte! Das könnte sich für China als eine regelrechte Katastrophe entpuppen. 

Schauen wir mal, wie weit die Biden Regierung dieses Spiel mit dem Preisanstieg treiben wird. 

 

Die Vereinigten Staaten sind selbst große Erdölverbraucher (Nummer 1 unter den Verbrauchern, wie aus obiger Tabelle ersichtlich), aber im Unterschied zu China, sind sie auch die Nummer 1 unter den Produzenten weltweit (siehe Tabelle “Produzenten”). Das heißt praktisch, dass die USA ihren Bedarf an Erdöl selbst decken können.

Aus diesem Grund sind die Vereinigen Staaten mehr oder weniger autonom, was Rohöl angeht. In dieser Situation, mit stark ansteigenden Ölpreisen, kann die Biden Regierung mit den Erdölgesellschaften, die auf amerikanischem Boden tätig sind, einen stabilen und nicht so hohen Festpreis absprechen (oder ihnen aufzwingen), und so betreffen die enormen Probleme, die der hohe Preisanstieg auf internationaler Ebene mit sich bringt, die amerikanische Wirtschaft nicht. Allerdings kann der konkurrierende chinesische Imperialismus sich dies nicht leisten, ihm steht dieses Gegenmittel nicht zur Verfügung.  

Folglich zieht das amerikanische Bürgertum daraus einen erheblichen Nutzen, während dem chinesischen Imperialismus geschadet wird, und die Rivalität unter Imperialismen verschärft sich.

Zusammenfassend: Das kapitalistische System, welches auf den Kämpfen zwischen heftig miteinander konkurrierenden Bürgertümern basiert, ist ein System, das nie Stabilität oder Frieden finden kann und wird, das ist klar. Neben dem wirtschaftlichen und finanziellen Gerangel, den militärischen Kriegen, den Wirtschaftskrisen oder anderem, kann auch das Erdöl in diesem chaotischen und unvorhersehbaren System als destabilisierender Faktor benutzt werden.

Solange bis eine neue, überlegene Gesellschaft an seine Stelle tritt.


 

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Zwist unter Imperialismen:

WIESO FOLGT BIDEN TRUMP

IN SEINER AGGRESSIVEN POLITIK CHINA GEGENÜBER?

 

DIE MARXISTISCHE ANALYSE HILFT UNS ZU VERSTEHEN

 

 

   25. Juni 2021

Es schien, als wäre Biden anders als Trump, als hätte er ein freundlicheres Verhältnis zu China, ohne die furiosen Attacken wie unter Trump.

Aber dem ist nicht so. Die vorgetäuschte freundliche Beziehung, die Biden im Wahlkampf an den Tag legte, war offensichtlich lediglich eine Taktik sich möglichst nicht aggressiv zu zeigen und so mehr Stimmen zu bekommen. Jetzt, da die Wahlen vorbei sind, kann Biden sein wahres Gesicht zeigen, sowohl in der Innenpolitik mit dem Zurückweisen von Immigranten, als auch in der Außenpolitik mit harten Attacken gegen China.

Im Verhältnis zu China zeigt Biden absolut keinen Unterschied zum viel kritisierten Trump, weil er genau so wie sein "Rivale” agiert. Biden, Trump und Obama, wie auch alle vorangegangenen amerikanischen Präsidenten, haben nie die großen Massen repräsentiert, obwohl diese sie gewählt haben; stattdessen sind sie diejenigen, die die großen imperialistischen Interessen Amerikas ausführen, nämlich die der großen multinationalen Unternehmen, der spekulierenden Finanz und der enormen Wirtschaftsunternehmen Amerikas. Es ist daher ein fester Bestandteil der politischen Logik (wird allerdings nie öffentlich gemacht) sich mit aller Macht für diese kapitalistischen Interessen einzusetzen.     

Die explosive Entwicklung des chinesischen Imperialismus hat dazu geführt, dass der Drache heute Staatsfeind Nummer eins der globalen Interessen der großen Geschäftemacher Amerikas ist. Also wird Biden unweigerlich, genau wie Trump, zum Vertreter dieser Interessen und attackiert China.

Die bedeutenden internationalen Initiativen der Chinesen zeigen ganz klar, wie sich Pekings Imperialismus frontal gegen die amerikanischen Interessen stellt:    

 

-       In Asien: mit dem RCEP Abkommen hat China die größte Freihandelszone der Welt ins Leben gerufen - in Kontrast mit dem TPP Abkommen, auch in Asien, angeführt von den USA.  

-       In Afrika: knüpft China Wirtschafts-, Handels- und Finanzbeziehungen mit mehr oder weniger allen Nationen des Kontinents, und mit einigen davon wickelt man mittlerweile die Geldgeschäfte nicht mehr mit dem Dollar, sondern mit der eigenen Währung Yuan ab. Jetzt sehen sich die Europäer, die in Afrika immer eine dominante Rolle gespielt haben, in die Ecke gedrängt und deklamieren die “gelbe Gefahr”.

-       Im Nahen Osten: China hat vor kurzem ein Abkommen über 25jährige Investitionen mit dem Iran geschlossen, im Tausch gegen billiges Rohöl und positioniert sich so in diesem strategischen Bereich des Energiesektors. Bisher waren die Vereinigten Staaten in diesem Gebiet immer tonangebend.     

-       Petro-Yuan: auch bei den Rohölgeschäften (wo der Dollar schon immer das gängige Zahlungsmittel war) mit einigen Staaten (Russland z.B) hat Peking begonnen, den Dollar mit dem eigenen Yuan zu ersetzen.

-       Seidenstraße: ein enormes Projekt, in dem die Chinesen eine Kette von internationalen Investitionen tätigt, angefangen in China, dann in Staaten iAsiens, im Nahen Osten, in Afrika und letztendlich auch in Europa; so soll sich die Seidenstraße durch eine Vielzahl von Nationen ziehen. 

 

Kolossale Initiativen – die zeigen, wie der chinesische Drache sich auf dem Planeten mit unglaublichem Tempo ausbreitet – da stehen den amerikanischen Kapitalisten und ihren Alliierten die Haare zu Berge, und das Warngeschrei multipliziert sich über die sozialen Medien.

Was das imperialistische China da macht ist nichts weiter, als die nach dem zweiten Weltkrieg unter der Führung der Vereinigten Staaten entstandene Weltordnung in Frage zu stellen. Eine epochale Tatsache, erschütternd für das Gleichgewicht unter den Bürgertümern der Erde.

Man kann sich also denken, welcher Terror und welche Sorgen die großen amerikanischen und europäischen Multinationalen wegen dem Drachen plagen, der sich in Position bringt, um den Vereinigten Staaten in Kürze den Rang als erste Weltmacht abzulaufen. Man muss sich daher bewusst sein, dass sich aus diesen Veränderungen Entwicklungen ergeben können, die möglicherweise  äußerst unvorhersehbare und katastrophale Folgen auslösen könnten.

Das ist Geschichte, die sich wiederholt, die wieder auf die Bildfläche tritt. China ist die Wiederholung dessen, was in der Vergangenheit, am Anfang des 20. Jahrhunderts beim Aufstreben des deutschen Imperialismus, und Mitte des 20. Jahrhunderts beim Aufstreben des japanischen Imperialismus geschah. Damals expandierten das deutsche und das japanische Bürgertum um auf den internationalen Märkten Raum für ihre Produkte zu finden und den Profit zu steigern, und agierten damit gegen die Interessen der damals dominanten Imperialisten: die Engländer, die Franzosen und nicht zuletzt die Amerikaner; das provozierte die Reaktion. Heute geschieht genau das gleiche in der Beziehung zwischen Amerika und dem chinesischen Imperialismus.   

Also ist Biden nun damit beschäftigt, im Interesse der großen amerikanischen Unternehmen, wie vorher schon Trump, und davor auch Obama, den Aufstieg Chinas zu bremsen und zu behindern. Und, wie schon erwähnt, kann man  unvorhersehbare Konsequenzen seiner Politik absolut nicht ausschließen, auch angesichts der Tatsache, dass der “gute” und anscheinend “harmlose” Biden, als er vor ein paar Jahren unter dem damaligen Präsident Obama (er war sein Stellvertreter) gemeinsam mit ihm ohne Skrupel die Kriege in Syrien, Libyen und der Ukraine schürte und dann provozierte.  

Um die politische Aggressivität Bidens gegenüber China nach dem Vorbild Trumps zu verstehen, muss man als Grundlage die Geschäftemacherei und nicht den Wahlkampf als wahre Erklärung sehen. Das sollte uns allerdings nicht wundern, denn im Kapitalismus unterliegt alles seiner Logik, auch das politische Leben. Es muss also noch mal entschieden unterstrichen werden, dass eine Situation immer in der Substanz bewertet und studiert werden muss, wie Marx es lehrte, denn das ist die einzige Art, die uns erklären kann, was widersprüchlich oder unverständlich erscheint.

Die marxistische Analyse ist meisterhaft auf diesem Gebiet.

Denn dank der marxistischen Analyse, mehr denn je realistisch und konkret, konnten die Leninisten schon seit den 50er Jahren vorhersehen und in ihren Zeitungen schreiben, dass die zukünftige Herausforderung für Amerika und Europa in Asien liegt  - und sie wiederholten dies seitdem konstant.

 

Heute ist dies Realität.

 

 

WIE DIE POLITIKER VORGEHEN UM DIE ARBEITER ZU KONTROLLIEREN

DIE “RASSISTISCHE” und die  “FORTSCHRITTLICHE” TAKTIK

ZWEI UNTERSCHIEDLICHE TAKTIKEN, UM DIE ARBEITERMASSEN EINZUBEZIEHEN UND ZU  MANIPULIEREN

 

DIE POLITIKER, DIE IM DIENSTE DER KAPITALISTEN STEHEN, BENUTZEN VERSCHIEDENE METHODEN UM SICH BEI DEN MASSEN EINZUSCHMEICHELN UND SIE DANN IM INTERESSE DER FINANZ UND DER INDUSTRIELLEN ZU DIRIGIEREN.

 

   25. November 2020

Wie ist es dem “Rassisten” Trump gelungen 72 Millionen Stimmen zu erhalten, das beste Ergebnis der Republikaner in ihrer ganzen Geschichte?

 

Trump hat mit seiner Wahlkampagne “Make America Great Again” auch 2020 viele Schwachstellen der amerikanischen Mentalität angesprochen, viele Ängste geschürt um dieses Ergebnis zu erzielen. Schauen wir uns das mal an: - das ging von der Verteidigung von Arbeitsplätzen gegen die Einwanderungsschwemme bis hin zur Tatsache, dass seine Regierung die öffentliche Ordnung garantiert habe, auch dank der Erlaubnis des Verkaufs von Waffen und der Ermunterung radikaler Rechter – weiterhin erklärte er, dass das Land mit einer neuen und liberaleren Regierung unter  Biden in die Hände von Kommunisten geraten würde, was soziale Unruhen und Proteste, wie die in Boston, begünstige – außerdem hätten die Amerikaner dank seiner politischen Führung einen Wirtschaftsboom erlebt, der lediglich durch die Covid Pandemie unterbrochen worden sei – seine Regierung könne sich damit brüsten keinen neuen Krieg provoziert zu haben, sondern man schicke sich sogar an, sich aus den Kriegen in Syrien, Afghanistan und Somalia, sowie aus Deutschland zurückzuziehen – und zu guter Letzt habe er durch die Einfuhrzölle und die harten Sanktionen die Konkurrenten China, Russland, den Iran und Venezuela in die Verteidigung gedrängt und “Amerika groß” gemacht, und dabei die europäischen Verbündeten und Japan wieder näher an die USA gebunden und dazu gebracht, gegenüber der  “chinesischen Gefahr” weiter aufzurüsten und das westliche Bündnis und die NATO zu stärken.

Dies sind im Kern die “starken” Argumente, die es Trump beinahe ermöglicht hätten die Wahl zu gewinnen.

Allerdings haben Biden und sein Team, immer wieder aktiv unterstützt vom Ex-Präsidenten Obama, noch mehr Stimmen als Trump sammeln können: ganze 77 Millionen, so viel wie nie zuvor in Amerika: Ein Rekord.

Biden präsentiert sich im Vergleich zu Trump mit einer  “fortschrittlichen” Strategie.

Sein Hauptargument, was natürlich am Ende entscheidend für seinen Wahlsieg war, ist der Vorwurf  katastrophaler Handhabung der Covid Pandemie und der Untergrabung des Obama Care  Gesundheitswesens seitens Trump.  250.000 Tote in den USA sind wahrlich nicht wenige verglichen mit 4.600 Opfern im konkurrierenden China mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern (360 Millionen in den USA). Also ein riesiger und unverzeihlicher Fehler von Trump, der ihm im Endeffekt die Präsidentschaft gekostet hat. Zu dieser Anklage gesellten sich noch die geläufigen Kritikpunkte an der  Politik von Trump: auf jegliche Art Rassismus und Hass gegenüber Minderheiten geschürt und Rassendiskriminierung begünstig zu haben – extrem hart gegen Einwanderer vorgegangen zu sein, was soweit ging, dass er die berühmte Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen wollte – die Polizei bei Übergriffen und Repression mit “Gesetz und Ordnung” unterstützt und sogar kleine Gruppen von Rechtsradikalen, direkte Nachkommen des illegalen Ku Klux Klan ermutigt zu haben mit dem Ziel, bewusst Reaktionen wie die bekannten sozialen Unruhen und Proteste (wie in Boston) hervorzurufen – nichts gegen die Umweltkatastrophen zu tun angesichts des Austritts aus dem Klimaabkommen von Paris – in den höheren Kreisen, auch den militärischen wird ihm vorgeworfen er verfolge zynisch nicht die gesellschaftliche Einigung des Landes, sondern die Trennung zwischen sozialen Schichten, Rassen usw. In der Außenpolitik beschuldigt man Trump gegen China, Russland und ihre Verbündeten (Iran, Venezuela usw.) zu hart vorzugehen. Aber nicht nur das, auch den europäischen Partnern gegenüber zu brutal zu sein, und damit Amerika nicht etwa “groß ” gemacht, sondern in die “Isolation” manövriert zu haben. Für Biden-Obama brauchen die USA die  “Zusammenarbeit” sowohl mit den europäischen Partnern, als auch mit den gegnerischen Konkurrenten  China, Russland, Iran usw. 

Eins wird klar: zwei politische Einstellungen, die total gegensätzlich scheinen. In Wirklichkeit handelt es sich um zwei unterschiedliche bürgerliche Taktiken, die, wie unser Titel andeutet, von den Politikern der ganzen Welt schon längst mit Erfolg ausprobiert wurden. Diese Taktiken dienen dazu die “Sensibilität” aufzugreifen, mit anderen Worten die momentane politische Tendenz der Bevölkerung, um die Wahlen zu gewinnen und die Massen dann so zu regieren, dass sie die Interessen der Kapitalisten unterstützen, sowohl im Bereich der Innenpolitik als auch im Wettbewerb um ausländische Marktanteile.

Für die dominierenden Kapitalisten ist es völlig zweitrangig, ob ein siegreicher Präsident (oder Regierung) während der Regierungszeit die “rassistische” oder die “fortschrittliche” Taktik anwendet. Die Dominanten interessiert grundlegend, dass die Massen ihrer Nation, dank der unterschiedlichen von den Politikern angewandten Taktiken relativ zufrieden und beruhigt sind,  damit diese weiterhin und ohne Unterlass ausgenutzt werden können, und sie selbst so viel als möglich verdienen und so wenig Steuern wie möglich zahlen.

Denn die Rolle der verschiedenen Präsidenten und Regierungen, die sich an der Exekutive abwechseln (Im Falle Amerikas Republikaner oder Demokraten), ist die bürgerliche Dominanz zu garantieren und das Andauern von dreckiger Korruption und miesen Geschäften seitens der Industriellen und Finanzbonzen zu vertuschen. Außerdem müssen sie, keineswegs sekundär, dafür sorgen, dass die Gesellschaft die Schweinereien und Kriege ihrer Kapitalisten in der ganzen Welt unterstützt. 

Tatsächlich hat Biden, der, wie in den vorangegangenen Artikeln gezeigt, als Stellvertreter von Obama schon eine kriegerische Vergangenheit aufweist, schon angekündigt, dass das Hauptproblem der amerikanischen Interessen in der Welt – im Einklang mit seinem “rassistischen Vorgänger Trump” - China sei und immer bleiben werde, und dass er in diesem Sinne alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen bereit sei.

Wir dürfen sicher auch wiederholen, dass seine “fortschrittliche” Innenpolitik der Öffnung gegenüber Einwanderern, der Integration von Minderheiten, der nationalen Einheit, des Kampfes gegen die Umweltbelastungen usw. auf keinen Fall die Interessen der Industriellen und der Finanzbonzen behindern darf. Im Gegenteil, dies alles muss so ausgerichtet sein, dass sie bevorteilt sind. Daher werden sich viele dieser “fortschrittlichen” Proklamierungen sicher bald als “Viel Lärm um Nichts” entpuppen, wie es immer der Fall ist; das ist die altbewährte Taktik so wenig wie möglich zu verbessern um lediglich etwas vorzuweisen zu haben. Davon sind wir Experten mehr als überzeugt. Und wir wiederholen immer wieder, dass man sich bezüglich der bürgerlichen Politik keinen Illusionen hingeben darf.

Denn der grundlegende Zweck des “fortschrittlichen” Biden ist (genau wie der seines  “rassistischen” Vorgängers Trump) die ausgebeuteten proletarischen Massen dazu zu bringen, das System zu akzeptieren. Ein korruptes System voller Ungerechtigkeiten, Widersprüche und Probleme. Die Massen sollen, oder besser dürfen sich nicht dagegen wehren.


 

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BIDENS SIEG:

WIE WIRD SEINE POLITIK AUSSEHEN?

INNENPOLITIK – AUSSENPOLITIK

 

 

 

 

            9. November 2020

 

Während des Wahlkampfes berichteten die Zeitungen, dass Bidens Politik bei einem Sieg die vorangegangene Politik der Obama Regierung fortsetzen werde. Sehr wahrscheinlich, angesichts der Tatsache dass er von 2009 bis 2017 Obamas Stellvertreter war und die gesamte politische Ausrichtung mitgetragen hat. Aber nicht nur das. Auch weil der von Biden geführte Wahlkampf, unserer Ansicht nach, hinter den Kulissen eben vom Ex-Präsidenten Obama gelenkt wurde, der auf seine bemerkenswerte Erfahrung zählen konnte um Biden zum Sieg zu verhelfen, da er ja schon zweimal eine Präsidentschaftswahl gewonnen hatte.

Also müssen wir auf die Obama Führung zurückschauen um zu verstehen, wie sich der neue Präsident verhalten wird. Gegründet auf diese Annahme nehmen wir daher noch mal auf, was wir für die grundlegenden Kernpunkte der Biden Präsidentschaft halten.         

 

INNENPOLITIK

 

COVID PANDEMIE – Biden hat Trump mehrfach scharf kritisiert und sich für einen Kampf gegen die Infektionen nach dem europäischen Modell ausgesprochen. Mit anderen Worten: Statt zuzulassen, dass sich die Ansteckungen ohne Gegenwehr verbreiten können, wie es unter Trump gelaufen ist, der es den einzelnen US-Staaten überlassen hat, die katastrophale lokale Gefahrenlage zu kontrollieren, die zu aktuell 240.000 Toten geführt hat; will Biden, dass Maßnahmen, wie die der europäischen Staaten getroffen, und diese generellen, sehr strengen Regeln von der zentralen Regierung erlassen werden.

GESUNDHEITSREFORM – Die Obama-Biden Regierung hatte sie eingeführt und, wie allseits bekannt, hat Trump sie mit Posaunen und Trompeten wieder zurückgenommen. Diese Gesundheitsreform sollte einen Teil der medizinischen Gesundheitsversorgung verstaatlichen. Eine Verstaatlichung, die seit Jahrzehnten von vielen amerikanischen Industrie- und Finanzgruppen gefordert wird, weil die Kosten der privaten medizinischen Versorgung in den USA (offensichtlich für sie) viel zu teuer geworden ist. Den Zeitungen zufolge wird Biden die von Obama begonnene Gesundheitsreform wieder einführen und die Verstaatlichung dieses Teils zu Ende zu bringen.

 

INTERNE SOZIALPOLITISCHE LAGE – Trump hat seine Politik auf Rassismus und Verschärfung der öffentlichen Sicherheit gegründet und all sein Streben gegen die Einwanderer gerichtet, die vor allem aus Mexiko in die Vereinigten Staaten kommen wollten. (Rassistische politische Taktik, die von vielen Rechtsparteien der Welt verfolgt wird, um die Stimmen der zahlreichen Gläubigen mit radikal-rassistischem Hintergrund zu gewinnen.) So hat er die Spaltung des Landes in Rassisten und Anti-Rassisten gefördert bzw. angeheizt, zeigt sich die liberale Politik Bidens tendenziell toleranter in Sachen Immigration, für mehr soziale Integration der Minderheiten und gegen Diskriminierung, und er ruft zu nationaler Einheit auf. 

 

AUSSENPOLITIK

 

DIE USA UND IHR VERHÄLTNIS ZU CHINA UND RUSSLAND – Hier und heute sind die  amerikanischen Kapitalisten (die die verschiedenen US-Präsidenten hinter den Kulissen dirigieren) von dem gefährlichen Aufsteigen des imperialistischen Koloss China besessen, der dazu prädestiniert ist, in Kürze offiziell die erste wirtschaftliche Macht zu werden. Schon die Obama Regierung hatte (natürlich, und wir betonen dies, im Interesse der US-Kapitalisten) internationale Maßnahmen getroffen, um den gefährlichen zukünftigen Konkurrenten in Asien zu isolieren. Die grenzübergreifenden Aggregationen TPP (Trans-Pacific Partnership – Wirtschaftsabkommen zwischen 12 Ländern, die um den Pazifik liegen: die Vereinigten Staaten, Kanada, Mexiko, Japan, Australien, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Vietnam, Brunei, Chile, Peru) und TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership – Wirtschaftsabkommen über freien Handel zwischen Europa und Amerika), die eben von Obama und seinem Vize Biden geschlossen wurden mit dem Zweck, die Integration und die Geschäfte unter den Nationen/Bürgertümern rund um den Pazifik und den Atlantik voranzutreiben, und so China und seine Verbündeten Russland, Iran, usw.  zu kontrastieren und zu  isolieren. Die Politik Trumps stattdessen löste diese internationalen pro-amerikanischen Aggregationen TPP und TTIP, die seiner Meinung nach ihren Zweck nicht erfüllten, auf und attackierte  China, Russland, Iran, Venezuela, Syrien und Nordkorea direkt mit den bekannten schweren wirtschaftlichen Sanktionen, hohen Einfuhrzöllen und dem sehr tief gehaltenen Ölpreis.  Biden hingegen tendiere, wie die Presse hervorhebt, dahin diese Aggregationen TPP und TTIP wieder herzustellen und in diesem inter-imperialistischen Kampf gegen China-Russland und ihre Verbündeten auf Obamas gegangenem Weg in der Außenpolitik weiterzuschreiten.

 

ÜBERLEGUNGEN 

Man darf sich also keine Illusionen machen,  dass das scheinbare “Lamm” Biden jetzt das “Monster” Trump ersetzt und auf der Seite der Arbeiter stehe (wie auch alle vorangegangenen Regierungen nie auf ihrer Seite standen). Die “liberale” Politik Bidens ist nur eine Taktik um die ausgebeuteten Massen  ruhig zu halten (wir möchten die Leser daran erinnern, auch wenn der “Verrückte” Trump mit Covid die momentan 240.000 Toten verursacht hat, hat die vorangegangene “liberale” Obama-Biden – 2009-2017 – Regierung die Kriege in Syrien und Libyen provoziert, die zusammen genommen mehr als eine Million Tote gefordert haben, vor allem Zivilisten).

 

Auf einer Linie mit Marx und gestützt durch die kontinuierlichen Bestätigungen der alltäglichen Praxis, behaupten und wiederholen wir unaufhörlich, dass alle Regierungen lediglich die Interessen der Kapitalisten vertreten und nicht die der proletarischen Massen, die sie gewählt haben (die Wähler können die Regierungen absolut nicht kontrollieren). In der kapitalistischen Demokratie ist es die Aufgabe der Politiker, die ausgebeuteten proletarischen Massen dazu zu bringen all die kapitalistischen Schweinereien, die die bürgerliche Minderheit innerhalb ihrer Nationen und in der ganzen Welt anrichtet, unter dem Vorwand sie seien ja von ihnen gewählt worden zu akzeptieren und zu schlucken. So wird es, ohne Zweifel, auch mit der neuen Biden Regierung laufen.  

 

KLARHEIT DARÜBER, WER DIE BÜRGERLICHEN POLITIKER SIND

 

NACH DEM RASSISTEN TRUMP, WER IST JOE BIDEN?

“PROGRESSIVER” BIDEN:

MITVERANTWORTLICH FÜR DIE AKTUELLEN KRIEGE

IN LIBYEN UND SYRIEN

1999 stimmte er für die militärische Intervention

der USA gegen Jugoslawien und 2002 gegen den Irak

 

BIDENS VERGANGENHEIT ENTHÜLLT UNS, WER DER NEUE PRÄSIDENT DER VEREINIGTEN STAATEN WIRKLICH IST.

 

     17. November 2020

 

LIBYEN – Wir schrieben gerade das Jahr 2011: Obama war der Präsident der Vereinigten Staaten und Biden sein Vize als in Nordafrika der berühmte “arabische Frühling” wütete. In genau dieser Situation entschieden die USA, Frankreich und Großbritannien militärisch zu intervenieren um in Libyen das Regime Gaddafis zu stürzen, der sich den Protesten seines Volkes widersetzte.

Obwohl Gaddafi sich als Mitglied der “Blockfreien Länder” deklariert, stand er in Wirklichkeit wie die Nationen Kuba, Iran, Syrien, Venezuela, usw. unter “russischem Einfluss”. Aber der Herrscher Libyens trieb, obwohl “russlandfreundlich”, auch umfangreiche Geschäfte mit den europäischen Bürgertümern (wie auch die anderen Länder des “russischen Einflussbereichs”).

In der Welle erbitterter Volksproteste des “arabischen Frühlings” gegen die Regierungen sahen die Westmächte eine Gelegenheit, die sich in der Geschichte nur selten bietet: die Möglichkeit einem gegnerischen Lager eine Nation wegzuschnappen. In diesem Fall die Gelegenheit dem “russischen Einflussbereich” Libyen zu entwenden und unter die eigene Kontrolle zu bringen.

Im Zwist unter den Kapitalisten, unter den imperialistischen Mächten, sind diese blutigen Auseinandersetzungen normal, völlig normal und werden von der Geschichte konstant dokumentiert. Es genügt z.B. die Invasion des sowjetischen Imperialismus in Afghanistan 1979 zu zitieren, wo die stalinistische Regierung versuchte sich auf Kosten des Westens auszubreiten. Oder den Balkankrieg 1991, als die europäischen Kapitalisten einen Teil Jugoslawiens vom russischen Einfluss lösten. Und 2011 wurde die Gelegenheit ergriffen auch Libyen dem russischen Einfluss zu entziehen.

Also bewaffneten die Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien Anfang 2011, unter dem Vorwand Gedaffis Repression gegen die Protestanten stoppen zu wollen die libysche Opposition und  begannen Libyen massiv zu bombardieren um den Vormarsch der Milizen gegen Gedaffi zu erleichtern. Ergebnis: Der Eingriff entwickelte sich zu einem gigantischen Blutbad, das bis heute andauert. 

Und wer saß zum Zeitpunkt der militärischen Operationen in der Regierung der USA? Der “demokratische” “fortschrittliche” Präsident Obama und sein Vize “Biden”.

Im Krieg in Libyen, der 2011 begann und immer noch nicht vorbei ist, zählen offizielle und inoffizielle Schätzungen mehrere hunderttausende Opfer unter Militär und Zivilbevölkerung. 

 

SYRIEN – Aber die mächtige Protestwelle “Arabischer Frühling”, die kurz zuvor in Tunesien begann, beschränkte sich 2011 nicht auf Libyen, sondern weitete sich auch auf Ägypten, Syrien und den Irak aus und erschütterte diese Länder stark. Auch hier im Mittleren Osten sehen die Kapitalisten die Gelegenheit, ein weiteres Gebiet der gegnerischen Front zu destabilisieren: Syrien, auch unter “Einfluss Russlands”.

In dieser destabilisierenden Operation in Syrien setzte sich der amerikanische Imperialismus in erster Linie dafür ein das Regime Assads zu stürzen, treuer Verbündeter von Putin. Hier, wie auch in Libyen, entschied die amerikanische Regierung nicht mit dem Heer, sondern mit Bombenangriffen zu intervenieren, und die sehr heftig protestierende interne Opposition in Syrien zu bewaffnen, damit sie den Russenfreund Assad stürze.  

Sobald die Proteste bewaffnet waren, verwandelten sie sich sofort in wütende militärische Kampfhandlungen und auch Syrien erlag dem tragischen Schicksal und versank mit rasender Geschwindigkeit in einen langen und blutigen Bürgerkrieg. Aber das ist nicht alles: es gab hier noch eine Variabel: Um den bewaffneten Kampf um den Sturz Assads zu stärken und zu beschleunigen, beauftragen die Vereinigten Staaten Saudi Arabien in der gesamten arabischen Welt fanatische islamistische Kämpfer zu rekrutieren, damit diese Assad besiegten. Aber es präsentierte sich eine weitere unerwartete Variabel, die die USA nicht vorhergesehen hatten: diese radikalen islamistischen Kämpfer, nun gut bewaffnet, gut finanziert und unterstützt, fühlten sich militärisch sehr stark und entschieden irgendwann für sich selbst zu kämpfen, um einen eigenen islamischen Staat, das berüchtigte “Kalifat” aufzubauen, was nicht nur einen Teil Syriens, sondern auch des Irak (unter amerikanischer Kontrolle) betraf. Also sahen sich die Amerikaner, die dies nicht wollten, in der unerwarteten Lage “ihren” Irak verteidigen zu müssen, mit anderen Worten: sie mussten nun diejenigen bekämpfen und besiegen, die sie zuvor angeworben, finanziert und bewaffnet hatten. Eine Tragödie in der Tragödie, eine enorme Katastrophe, die in Syrien und dem Irak auch das Leben mehrerer hunderttausender Opfer gekostet hat, vor allem unter der Zivilbevölkerung.

Wer war damals in der amerikanischen Regierung verantwortlich für diese weitere Tragödie? Wiederum der scheinbar “harmlose” und “fortschrittliche” Obama und sein Vize, der aktuelle Präsident Biden, der sich heute als “Taube” präsentiert. 

Bleibt hinzuzufügen, und das ist sicherlich auch nützlich um zu verstehen, wer Biden ist, dass er  2002 den Republikaner George Bush bei seinem militärischen Eingriff im Irak unterstützte, und 1999 für die Bombenangriffe des damaligen demokratischen US-Präsidenten Clinton auf Jugoslawien stimmte.

Genauso wichtig ist es sich bewusst zu sein, dass auf der gegnerischen Seite der Russe Putin oder der Chinese Xi Jinping genauso gehandelt hätten, hätte sich ihnen die Gelegenheit geboten – siehe:  Krieg in Jemen.

 

SO SIEHT DAS HANDELN DES NEUEN AMERIKANISCHEN PRÄSIDENTEN, VERTEIDIGER DER “BÜRGERRECHTE” JOE BIDEN AUS.

DER “RASSIST” TRUMP UND DER “FORTSCHRITTLICHE” BIDEN: ZWEI UNTERSCHIEDLICHE TAKTIKEN ABER DIE GLEICHE SUBTANZ: DIE INTERESSEN DER REICHEN KAPITALISTEN STÜTZEN UND VERTEIDIGEN.

 

Es liegt im Interesse des Proletariats die volle Wirklichkeit zu kennen und zu verstehen. Klar zu sehen, wie die Kapitalisten ständig durch ihre Politiker und ihre Medien agieren, um zu  manipulieren, verheimlichen und vertuschen.

Und man muss sich bewusst sein, dass über die “fortschrittliche” Politik der zukünftigen Biden Regierung der Integration der Minderheiten, Aufnahme der Einwanderer, Öffnung gegenüber den Homosexuellen usw. (alles wünschenswerte Dinge) hinaus die Arbeiter in Amerika weiterhin, wie auch zuvor, ausgebeutet werden und die Einwanderer, wie schon zuvor, noch mehr ausgebeutet werden, und sie weiter Unmengen an Geld in die Taschen der Kapitalisten fließen lassen werden. Man muss sich bewusst sein, dass das Täubchen Biden, falls notwendig, wie schon in der Vergangenheit gezeigt, nicht einen Moment zögern wird weitere Kriege zu provozieren um den Bilanzen der Kapitalisten mehr Geld zuzuschustern.

 

Das alles ist Kapitalismus:   EINE GESELLSCHAFTSFORM, DIE ES ZU ÜBERWINDEN GILT.


 

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-DIE KAPITALISTISCHEN ITERESSEN IM SPIEL VESTEHEN-

 

BIDEN oder TRUMP?

BEIDES VERFOLGEN DIE

INTERESSEN DES

AMERIKANISCHEN IMPERIALISMUS

 

DER STREIT ZWISCHEN DEN BEIDENINTERESSENGRUPPEN LIEGT NICHT IM INTERESSE DER ARBEITER, BESTIMMT NICHT, SONDERN, WIE IMMER (und wie “WELT“ auffällt), WELCHE POLITIKVERFOLGT WERDEN MUSS, UM DIE INTERESSEN DER GROSSEN,AMERIKANISCHEN KAPITALISTEN ZU FÖRDERN. 

 

 

Wie wir immer behaupten, existieren keine „bessere“ oder „schlechtere“ kapitalistischen Präsidenten oder Regierungen. Sie sind alle im Dienst der reichen Kapitalisten. Doch benutzen sie unterschiedliche Taktiken oder Methoden bei ihrer Arbeit. Mit anderen Worten wendet jede Regierung, jeder Präsident eine eigene Methode, ein eigenes Kriterium an, um die ausgebeuteten Arbeiter davon zu überzeugen, ruhig zu bleiben und das bürgerliche System voller Wiedersprüche und Dreck zu akzeptieren. 

 

Lassen Sie uns einige Beispiele für die Arbeit der unterschiedlichen „guten“ oder „schlechten“ Präsidenten bezüglich der Kriege Amerikasanführen.

 

-           Trump: in der öffentlichen Wahrnehmung wird er als „böse“ bezeichnet, weil er Chinastrenge Zölle auferlegt hat, dass auch Europaandroht und harte Sanktionen gegen Iran sowie Russland verhängt hat und Venezuela destabilisieren will.

-           Aber vielleicht weiß nicht jeder, dass Präsident Obama, der hingegen als „gut“ betrachtet wird, den Bürgerkrieg in Syrien im Jahr 2011 schürte, finanzierte und bewaffnete, bis er dann explodierte. Mit dem Ziel der Assads Regime zu stürzen, weil Assad zur kapitalistischen chinesisch-russischen Seite gehört und somit den Amerikanern und Westlern gegenübersteht.

-           Es ist allerdings jedem bekannt, dass der „böse“ Präsident George Bush (Sohn) zuerst 2001 den Afghanistankrieg und dann 2003 den Krieg in Irak angefangen hat.

-           Aber weniger bekannt ist, dass der „guter“ Bill Clinton 1993 die amerikanischen Truppen nach Somaliakrieg geschickt hat, die er, nach dem sie massakriert wurden, wieder zurückgezogen hat. Und dass er 1998 Flugzeuge nach Jugoslawien entsandt, um das Land zu bombardieren und dann 1998 den Krieg in Kosovo angefangen hat.

-           Was den „bösen“ Präsident George Bush (Vater)betriff, so ist allgemein bekannt, dass er für den „ersten Irakkrieg“ 1990 verantwortlich ist, indem die amerikanische Armee das Land eingenommen hat, und dass er zuvor 1989 amerikanische Truppen in den zentralamerikanischen Staat Panama einmarschieren ließ.

 

… und so könnte man dann ohne Ende mit den anderen amerikanischen Präsidenten weiter machen.

 

Es existiert also kein Unterschied zwischen Präsidenten, die als „gut“ bezeichnet werden, und anderen, die als „böse“ bezeichnet werden. Alle haben das Gleiche getan und tun es noch, auch wenn sie von der Presse und in der kollektiven Vorstellungals „anders“ dargestellt werden. In ihrem Vorgehen ist klar, nur die Partei-Hülle, zu der sie gehören, ist anders. Im Falle des Expansionismus haben alle Kriege geführt, in denen tausende undhunderttausende Menschen getötet und massakriert wurden. Aber was ist der Zweck? Sicher nicht die Entwicklung einer zivilen Humanität. Und es ist auch nicht für die Arbeiter (die keine Heimat haben). Es dient immer dem Ziel die Interessen und die Gewinneder großen Kapitalisten zu fördern.

Sich selbst als „Rechts“ oder „Links“, „Republikaner“ oder „Demokrat“, „Konservativer“ oder „Progressiver“, „böse“ oder „gut“ zu bezeichnen, ist nur ein Trick, eine bürgerliche Täuschung. Es ist ein Trick, den alle Parteien in allen Ländern benutzen, um die Arbeiter zu verwirren, um sie zu betrügen und von ihren echten Problemen und Interessen abzulenken.

 

Auch von dem Gesichtspunkt der Verteidigung des Lebensstandards der arbeitenden Massen in den USA existiert kein Unterschied zwischen den verschiedenen amerikanischen Regierungen, die von „progressiven“  oder „konservativen“, „guten“ oder „bösen“, „demokratischen“ oder „republikanischen“ Präsidenten geführt werden. In der Abfolge der unterschiedlichen Regierungen und Präsidenten mussten die Arbeiter mit Entschlossenheit immer hart kämpfen und streiken, wenn sie ihren Lebensstandard erhalten wollten und wollen.

 

Um auf den heutigen Tag zu kommen, was der „politische Unterschied“ von den letzten zwei Regierungen Obama und Trump betriff, wollen wir betonen: die Obama-Taktik (jetzt von Joe Biden vorgeschlagen – wie „WELT“ berichtet)große internationalen Organisationen (Ttip, TTP, NAFTA ) aufzubauen, oder die Trumps Politik, die durch die Verschärfung der Zöllen und Sanktionen direkter die Konkurrent angreift, verfolgen beides den gleichen Zweck: zu versuchen die aufstrebenden Rivalen China und Russland und ihre Alliierte (Iran, Syrien, Venezuela, etc.) zu isolieren, damit die Interessen der amerikanischen Kapitalisten und Banker im Weltmarkt zu begünstigen.

 

Was die Gesundheitsreform, welche von der vorherigen Obama-Regierung eingeführt wurde und jetzt von Trump abgebaut wird, betriff,  ist anzugeben, dass Obama sie eingeführt hatte, um der seit Jahrzehnten von einigen großen US-amerikanischen Industriebankkonzernen geäußerten Forderung nachzukommen, die sozialen Spannungen im kapitalistischen Gleichgewicht der großen US Gesellschaft ruhig zu halten.

Also niemals von einfachen Worten täuschen lassen, sondern immer auf die Substanz schauen.

 

- INTERNATIONALE POLITIK VERSTEHEN-

 

Covid 19 Infektion: katastrophale Leitung in USA

TRUMP SUCHT ABLENKUNGEN,  UM SEINE FEHLER ZU VERFÄLSCHEN  UND DIE WAHLEN IM NOVEMBER NICHT ZU VERPASSEN

 

ABLENKUNGEN TRUMPS : zuerst warf er CHINA vor,  ES habe nicht vor der drohenden GEFAHR gewarnt – dann beschuldigte Trump das WHO-LABORATORY in WUHAN ALS  VERANTWORTLICHE  DER INFEKTION – dann wirft er der WHO das LÜGEN vor - danach erklärt  DIE VERWENDUNG DES ARZNEINMITTEL “Remdesivir” als PHÄNOMENAL – dann erklärte Trump das  OBAMAGATE als SKANDAL – und jetzt zunächst letzter Akt, inszeniert er die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston. 

 

 

 

 

Die Vorwürfe gegen Trump, wegen seiner katastrophalen Leitung gegen die Infektion Covid 19, steigen wie ein Erdbeben in USA.  Trump liegt in extremen Schwierigkeiten, weil es ihm nun erst klar wird, er könne die Präsidentenwahl im November verpassen. In den letzten Umfragen im Mai lag  der Tycoon nämlich viele Punkte unter seinem Rivale Joe Biden, und die Situation scheint sich ständig für ihn zu verschlechtern.

Wie wir bereits in früheren Artikeln hervorgehoben haben, hat Trump absichtlich am Anfang die Gefahr der Pandemie Covid-19 unterschätzt, als die Infektion noch in Asien und Europa tobte, um das Einkommen der amerikanischen Unternehmer nicht zu beeinträchtigen. Der amerikanische Präsident hätte einfach sofort nach der Ankunft der Pandemie die richtigen Maßnahmen ergreifen sollen,  durch ernsthafte Kontrolle, das Verbieten der Versammlungen und enge Kontakte, die Veranstaltungen verbieten, und so weiter.

Aber solche Schritte einzuleiten bedeutete, wie gesagt, der amerikanischen Wirtschaft zu schaden, dass heißt den Geschäften der amerikanischen Milliardären Kapitalisten zu schaden, die ihn unterstützen.  Trump hoffte währenddessen, dass die Krankheit mit der zeit von selbst verschwinden würde. Im Dezember, in dieser Sicht, behauptete der New Yorker Tycoon bereits im Februar die Situation unter Kontrolle zu haben, dass Covid-19 mit der Wärme verschwinden würde.. Deshalb sollten die Leute ruhig  bleiben, weil angeblich keine Gefahr für Amerika  existierte. 

Aufgrund seiner katastrophalen Leitung und seiner ständigen Lüge als Politiker, seiner Arroganz und seiner Stumpfheit ist Trump leichtes politisches Ziel von Witzen seiner Gegner und Demokraten geworden. Und der Sieg, der für Trump in November schon leicht schien, und auf den er sich bereits freute,  verschwand schnell. Und das macht dem blutigen und ungestümen New Yorker Milliardär wütend.

So versuchte Trump mit seinem Staff und Berater, wie es in der bürgerlichen Politik Normal ist, als Ausreden, Anderen seine Schulde zu geben, die Gegner zu deskreditieren und diffamieren, um die Präferenzen in den Umfragen wieder zu erhöhen. Er erfand weiterhin Ablenkungsmanöver - wie z.b: er wäre für die katastrophale Situation gar nicht verantwortlich, inszenierte Skandale, warf Beleidigungen nach links und rechts, und so weit - um die Aufmerksamkeit von seinen Fehlernabzulenken, damit die Leute anders denken und ihn wieder  wählen.  

Ablenkungen und groteske Ausreden, die lächerlich, ungeschickt und absurd sind. Wie zum Beispiel zu sagen, Peking hätte Amerika vor der Schwere und Gefährlichkeit der Infektion nicht gewarnt (eigentlich konnte Trump die Gefahr sehr klar in Europa und Asien Monate vorher erkennen, als es noch dort tobte,  noch bevor Covid nach Amerika kam). Oder das Virus wurde absichtlich von China in einem OMS Labor in Wuhan produziert um dann in der Welt zu zirkulieren , um die westliche Wirtschaft und vor allem die Vereinigten Staaten zu treffen. Und danach grotesk hinzuzufügen, dass er auch davon die Beweise hätte, Beweise, die er niemals gezeigt hat.  In einem zweiten Moment hat er mit großem Echo und Werbung den Gebrauch des Anti-Ebola Medikament autorisiert, und dazu präsentiert als endgültige Behandlung gegen die Infektion. Aber sie war nicht getestet, und tatsächlich hat die Pandemie sich auch nach der Benutzung des Medikaments, wie zuvor konstant ausgebreitet.  Das neueste Gimmick, die neueste Ablenkung, wäre das Obamagate, das als “der größte und ekelhafteste Skandal in den USA nach dem 2. Welt Krieg“ von Trump und seinem Staff genannt wird. Der Fall besteht darin, dass der damalige Präsident Obama 2017 während des Wahlkampf, um Trump Präsidentschaft  zu vereiteln und Hillary Clinton zu bevorzugen, das Russiagate inszeniert hätte. Inszeniert mit dem Vorwand, dass die Russen in den Wahlkampf eindringen wären, um die Wahl Trumps zu erleichtern. Eine Tat, die das US Oberste Gericht kürzlich als total unbegründet erklärt hat.  Deshalb schreit Trump jetzt den miesen Skandal heraus und versucht ihn in dem aktuellen Wahlkampf auszunützen. Und jetzt als zunächst letzter Akt, inszeniert er die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston.

Das Covid 19 sowie Todesfällen und Gesundheit und ein wirtschaftliches Desaster Weltweit verursacht,  zündet es in Sicht der Wahl des neuen Präsident auch den US Wahlkampf an.

Der wütende Donald Trump, Dinner (wie alle Regierungen) der Unternehmer und der Hochfinanz, liegt in strenge Schwierigkeit, und schimpft gegen Jeden. Die Demokraten nützen die Situation aus, um in der Regierung Trump zu ersetzen. Weil sie den reichen US Kapitalisten und Finanziers dienen wollen.

 

Alles das hat, selbstverständlich, mit den Problemen und Interessen der proletarischen Massen gar nichts zu tun. Die immer und auf jeden Fall, unter der einen oder anderen   Regierungen  unterworfen, unterdrückt, ausgebeutet und erschöpft werden.



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