ORGANISIERT VORGEHEN

 

DIE REVOLUTION IST MÖGLICH!

 

ALLEIN ERREICHT MAN ABSOLUT GARNICHTS

 

 

 

 

Willst du über das Thema diskutieren oder Erklärungen bekommen, schreib uns eine Email. Wir freuen uns mit Interessierten darüber zu diskutieren

 


 

 

 

 

Die kapitalistische Gesellschaft, in der wir leben, verursacht durch ihre Natur unvermeidbare Widersprüche, von denen einige auch enorme und katastrophale Folgen haben: alle haben diese Kriege, Krisen, Barbareien, Desaster und sozialen Konflikte vor Augen. Nicht zu eliminierende Widersprüche (unnütz sich Illusionen hinzugeben) solange nicht die Gesellschaftsform geändert wird.

Es ist in unserer Gesellschaft also völlig normal, dass man sich wegen dieser Probleme AUFLEHNT.

Aber wie sollte man reagieren?

Hat es Sinn sich aufzulehnen, sich dafür stark zu machen? Oder ist das System so stark, mächtig, kolossal, dass es völlig unnütz ist sich stark zu machen und dagegen vorzugehen? Ist es möglich etwas zu bewirken?

JA, ES IST MÖGLICH! 

DAS SYSTEM IST NICHT SO STARK, MÄCHTIG, UNKONTROLLIERBAR, WIE ES SCHEINT. (Wie es auch die mittelalterliche Gesellschaft nicht war, und ebenso nicht ihr Vorgänger, die Sklaverei!)

ES HAT SCHWACHPUNKTE DIE ES ERMÖGLICHEN ES ZU ÜBERWINDEN.

MAN MUSS SIE ALLERDINGS KENNEN, UND ZWAR GUT.

ES LOHNT SICH ALSO ZU REAGIEREN. ES IST MÖGLICH UND MAN MUSS ES TUN.

 

Aber um dies zu erreichen, um die Schwachpunkte des Kapitalismus auszunutzen, ist es notwendig mit Bewusstsein und mit Kompetenz VORZUGEHEN! Nicht auf oberflächliche Weise.

So wie ein Arzt den menschlichen Körper bestens kennen muss, um mit der bestmöglichen Kur eingreifen zu können; so wie ein Physiker die Materie bestens kennen muss, um sie zum größten Vorteil der Menschheit manipulieren zu können, so verlangt es auch der politisch-soziale Bereich.

Gegen dieses politisch-soziale, anscheinend mysteriöse System darf man nicht mit Leichtigkeit vorgehen, sondern nur mit guter Planung und Fähigkeit, mit Bewusstsein (wie in den Wissenschaften) um das Bestmögliche zu erreichen.

Der Nebel, der das System umgibt und verhindert, dass man es versteht, kann ohne weiteres aufgelöst, weggeblasen werden, wenn man die richtige Methode entdeckt um ihn zu lichten. 

UND DER MARXISMUS ist genau die richtige Analyse um zu verstehen.

MITTELS DER STUDIEN DIE UNS DER MARXISMUS LIEFERT ist es möglich das kapitalistische System selbst zu begreifen, seine Verknüpfungen, Stärken und Schwächen 

 

 

 

 

herauszufinden, um die Widersprüche und die unabdingbaren Voraussetzungen zu verstehen, die seine Überwindung erlauben. Unabdingbare Voraussetzungen, die wie schon gesagt, in der Vergangenheit den Fall der als unendlich angesehenen Gesellschaften verursacht haben, wie zuerst den der Sklaverei und anschließend der mittelalterlichen, von der die Adeligen und der Klerus behaupteten, sie sei von Gott gewollt. Und die kapitalistische Gesellschaft stellt keine Ausnahme dar.

Im kapitalistischen System sind es die kurzen und intensiven Krisen, die durch die Geschäftemacherei verursacht werden, die Kriege in die sich diese verwandeln (“Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln” – erklärt uns der preuβische General von Clausewitz zu Beginn des 19. Jahrhunderts), die die objektiven Bedingungen für seine Überwindung schaffen, mit anderen Worten schaffen sie die Situationen, in denen sich die proletarischen Volksrevolutionen entwickeln, die eine andere, überlegene Gesellschaftsform anstreben.

Man muss sich dessen bewusst sein, dass diese unabdingbaren Voraussetzungen in der kapitalistischen Gesellschaft immer präsent sind, sie verschwinden nie, wie sie auch in den vorangegangenen Gesellschaften, in der Sklaverei und in der des Mittelalters, präsent waren.

Aber nur der EINSATZ von gut organisierten, bewussten und kompetenten Personen, ermöglicht es den proletarischen Volksrevolutionen sich durch gesellschaftliche Revolutionen hin zu einer Gesellschaft der Zukunft zu verwandeln, wo das Wohlergehen aller und die Geschäftemacherei nicht mehr möglich sind. Ohne diese bewussten, kompetenten Personen werden diese Revolten sonst ausgelöscht, aufgesaugt, wie wir es leider oft genug haben beobachten können.

Aber zwei erfolgreiche Beispiele fehlen nicht: die spontane Revolution der Pariser Kommune von 1871, und die bewusste, in den vorangegangenen Jahrzehnten akkurat vorbereitete Revolution 1917 in Russland.

Und hier muss man sich dessen bewusst sein, klar vor Augen haben, dass der Erfolg dieser beiden proletarischen Revolutionen nicht einfach so vom Himmel gefallen ist, sondern sie waren in beiden Fällen das Ergebnis extrem durchorganisierter revolutionärer Bewegungen (die Blanquisten der Pariser Kommune, die Bolschewiken in der russischen Revolution).

Dies ist der Aufruf, den wir an all jene richten, die nicht akzeptieren in einer Gesellschaft voll von Ungerechtigkeiten und Widersprüchen zu leben, und sich für eine andere Gesellschaft, eine bessere Gesellschaft einsetzen und mobilisieren wollen.

DER AUFRUF LÄDT DAZU EIN KEINE KRÄFTE ZU VERSCHWENDEN, SONDERN SICH ORGANISIERT ZU MOBILISIEREN.


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IST DIE REVOLUTION MÖGLICH?

IN EINER KAPITALISTISCHEN GESELLSCHAFT,

DIE SICH ZYKLISCH ENTWICKELT: 

EINIGE MOMENTE SIND GEEIGNET, ANDERE NICHT

                                                                                                                                                          "Der kommunistische Kampf" - April 2016

 

Russische Revolution
Russische Revolution

Eine der Fragen, die uns während unserer Arbeit am häufigsten gestellt werden, ist: “ IST DIE REVOLUTION ÜBERHAUPT MÖGLICH?”

Zu diesem Thema befragten wir unseren internationalistischen Aktivisten.

Frage: - Was sagst du zu diesem Thema?

Antw.: Stimmt, das ist tatsächlich eine der am häufigsten wiederkehrenden Fragen. Und ich denke, dass es nur normal ist diese Frage zu stellen”.

Frage: - Welche Fragen stellt man dir?

Antw.: “Wenn ich dabei bin die Zeitung zu verteilen, werde ich oft gefragt, warum ich diese Arbeit mache, d.h. warum ich mich mit einer so radikalen Politik abgebe und was deren eigentlicher Zweck sei.”

Frage: - Ja, und?

Antw.: “Natürlich um die  REVOLUTION ZU ERLEBEN, antworte ich. Ich erkläre, dass wir gegen dieses System voller Widersprüche, Ausbeutung, Kriege, Krisen sind, und dass wir die Möglichkeit sehen, eine höhere Gesellschaftsform zu erreichen.  Aber um dahin zu kommen brauchen wir eine Revolution. Und an diesem Punkt, wenn ich das sage, wächst die Neugierde bei meinen Zuhörern.”

Frage: - Wieso das?

Antw.: “Sie fragen: -‘ Wie kann man glauben eine Revolution herbeizuführen, wenn die Leute sich für gar nichts interessieren, schon gar nicht für Politik, sie nur Spaß haben wollen? Und das mit diesem Staatsapparat, der alles unter Kontrolle hat, die Bevölkerung bespitzelt und tausend Tricks kennt, um den Leuten falsche Ziele vorzugaukeln, um sie von den wirklichen Problemen abzulenken?’ - Fragen die mir mehr als angebracht erscheinen”.

Frage: - Und was antwortest du darauf?

Antw.: “Dass sie vielleicht nicht wissen, dass der Kapitalismus sich zyklisch entwickelt. Man darf sich von dem Moment, in dem man lebt, nicht blenden lassen. Sicher, jetzt ist dem so: wir leben in einem Moment des relativen Wohlstands und die Leute denken sicher nicht an eine Revolution, das ist normal. Aber dem war nicht immer so, und es wird sicher nicht immer so bleiben.  Wer sich für Politik interessiert und wem die Politik gefällt, der muss sich dessen genau bewusst sein, dass die kapitalistische Gesellschaft sich ständig in Bewegung befindet: lange Momente der Expansion mit relativem Wohlstand und kurze aber intensive Momente der Krise, zum Teil sehr schwerer Krisen, die sich in Kriege verwandeln können.  All dies hängt nicht vom Willen der Menschen ab, sondern ist das objektive Hoch und Tief des geschäftemacherischen Systems. Der Otto-Normalverbraucher weiß nichts von diesen Dingen, aber wir, die wir uns für die Politik interessieren, wir müssen diese Dinge kennen. Der Masse, die jetzt einen langen Moment des Wohlstands erlebt, erscheint es unmöglich, dass wieder schreckliche Momente zurückkehren könnten und es ist normal, dass sie denkt, dass die Situation sich nicht mehr ins Negative wandeln wird und immer beständig bleibt. Aber wir wissenschaftliche Marxisten, Experten des kapitalistischen Zyklus und somit der Realität, wissen nur zu gut, dass die Welt der Geschäftemacherei kontrovers und schauderhaft ist, dass sie noch weiter schlimme Dinge verursachen wird. Es handelt sich um den kapitalistischen Zyklus, der seinerzeit von Marx und Engels erkannt, und sich seitdem tausendfach in der Wirklichkeit bestätigt hat. Und wir wissen außerdem nur zu gut, dass die Leute heute ruhig bleiben und nicht an eine Revolution und eine höhere Gesellschaftsform denken, und zwar nur, weil die Situation ruhig ist. Aber sollte sich die Situation ändern und sich wandeln, sich drastisch verschlechtern, dann würden sich auch die Leute ändern, sie würden verzweifeln und in Massen beginnen eine höhere Gesellschaftsform zu wünschen. Und dies wird der Moment der Revolution sein! Genau wie es die Bolschewiken zu ihrer Zeit mit Erfolg vorgemacht haben.” 

Frage: - Es gibt also Momente, die für eine Revolution geeignet sind, und andere nicht?

Antw.: “Ganz genau. Dies haben viele der politischen Linke nicht verstanden. Auch sie machen den Fehler zu glauben, dass die ruhige Situation, in der wir leben, immer so bleiben wird. Also verstehen sie nicht, warum man von Revolution, von einer höheren Gesellschaftsform spricht. Ihnen kommt es komisch vor, dass es “richtige” revolutionäre Aktivisten gibt, , d.h. Leute, die eine wirklich revolutionäre Zukunft sehen und sich für diese einsetzen”.

 

 Danke Genosse.

 


ES IST WICHTIG ZU VERSTEHEN,

WIE DIE GESELLSCHAFT FUNKTIONIERT

DIE GÜLTIGKEIT DES WISSENSCHAFTLICH-ANALYTISCHEN ANSATZES VON MARX

-DEN DIE REICHEN UND IHRE DIENER MIT ALLEN MITTELN ZU VERSTECKEN UND IN MISSKREDIT ZU BRINGEN VERSUCHEN-

                                                                                                                                                                                                                                    

                                                                                                                                                                                                                                                                                              "Der kommunistische Kampf" - Juni 2016

 

Es ist für alle offensichtlich, dass die Gesellschaft, in der wir leben, eine Reihe von Problemen und Widersprüchen birgt, die uns ständig  Sorgen und Stress bereiten: Krisen, Kriege, Ausbeutung, Armut, es gibt Reiche und Steinreiche, Arme und Ärmste.

Dies führt unweigerlich dazu, dass wir uns eine Reihe von Fragen stellen: “Warum ?” “Wovon hängt das ab?” “Warum kann man nicht ruhig und in Frieden leben?” “Warum schaffen es die Politiker nicht  diese Probleme zu lösen, wie sie uns andauernd versprechen?” “Aber wer sind diese Politiker, diese Regierungen und Parlamentarier eigentlich? Die, die so oft Gegenstand der Diskussion sind.“  “Welche Rolle spielen in diesen Angelegenheiten die Reichen, die Banken, die Industriellen usw.?“ “Und wir, die Bevölkerung, können wir etwas bewirken?” usw. usw.

Alles Fragen, die in den Köpfen der Leute herumschwirren und auf die sie kaum Antworten finden.

Nun, all dies hat allerdings eine eigene Logik, eine eiserne Logik und auch eine Erklärung. Man muss nur nach dem Sinn suchen, die richtige Methode finden um zu verstehen.

So wie der menschliche Körper für einen Laien eine Mengen von mehr oder weniger unverständlichen Einzelteilen ist, ist er für den Mediziner allerdings ein klarer Organismus; so wie ein Schaltpult für den Otto Normalverbraucher ein Durcheinander von unbedeutenden Kabeln ist, während der Elektriker eine ganz präzise Logik verfolgt, so verhält es sich auch in der Politik und in der Wirtschaft: für denjenigen, der sich auskennt und der ein Experte ist, hat alles einen Sinn, seinen vorgegebenen Verlauf.

Es ist die ANALYTISCHE METHODE der MARXISTEN, die es in diesem Bereich erlaubt zu verstehen, wie die Gesellschaft funktioniert, indem sie vertieft, untersucht, überprüft. So werden Sachlagen und Fakten, die vorher unklar waren, langsam immer klarer, verständlicher.

Aber worauf basiert  die wissenschaftliche Analyse der Marxisten um zu verstehen, wie die Welt funktioniert?  Die Analyse sagt uns, dass man vom Kernpunkt ausgehen muss, nämlich von DER GESCHÄFTEMACHEREI  MIT IHREM KONSTANTEN STREBEN NACH PROFIT, DIE DIE POLITIK DIREKT ODER INDIREKT BESTIMMT, DIE GESELLSCHAFT LENKT.

Wenn wir um zu verstehen davon ausgehen und untersuchen bzw. vertiefen, stoßen wir auf unglaubliche Klarheit.

Wir werden entdecken,  dass sich die wirtschaftlichen Fakten auf die Regierungen, die Parlamente, die Politiker auswirken. Man wird sehen, wie sie sie beeinflussen, bestimmen, leiten. Wir werden herausfinden, dass keine politische Gegebenheit existiert, die nicht direkt oder indirekt von dem Streben nach Profit bestimmt wird.

Daher rührt auch das widersprüchliche Verhalten der Politiker, die im Wahlkampf vieles versprechen und dann anderes tun, und es bekommt langsam einen Sinn. Und so wird klar, dass die Demokratie nichts anderes ist als  eine elegante Form kapitalistischer Regierung, in der die Politiker sich von der Bevölkerung (d.h. vom Proletariat) wählen lassen müssen, nach den Wahlen jedoch unabhängig werden und in den darauffolgenden 4-5 Jahren nicht mehr an 

 

ihre Wähler gebunden sind, ohne die Möglichkeit abgesetzt zu werden. Somit können sie weiterhin den Reichen dienen, die sich voll dem Streben nach dem bestmöglichen Profit widmen, und ihre Richtlinien verfolgen. 

Es wird klar werden, warum sich die Regierungen, die angeben auf der Seite der Bedürftigsten zu stehen, sobald eine Krise kommt, die allergrößte Mühe geben, damit die Arbeiter die Folgen tragen müssen, und zwar durch geringere Gehaltserhöhungen, intensivere Arbeitsrhythmen, immer unsicherere Arbeitsplätze, während die Reichen nie zur Kasse gebeten werden. Und es wird auch klar werden, warum bei den Reformen des Staates, wie kürzlich in Griechenland, Spanien, Italien usw. geschehen, auch immer die lohnabhängigen Arbeiter die Kosten tragen müssen, durch Steueranhebungen, Rentenkürzungen, Arbeitslosigkeit, usw., statt auf die Haufen an Geld zurückzugreifen, die die Reichen horten.

Und wenn man dann nachforscht, wie die Kriege entstehen, entdeckt man, dass es immer wieder die Kapitalisten sind, die sie verursachen (und dabei die Bevölkerungen in rassistischen, nationalistischen und religiösen Hass verstricken) und zwar immer mit dem Ziel ihren Verdienst zu maximieren. Ein Anwachsen des Verdienstes, das nie aufhört (und als Folge davon hören auch die Kriege nie auf).

Kurz gesagt entdeckt man, dass die Politiker, die Parlamente, die Regierungen nichts anderes sind als Marionetten in den Händen der Reichen, und sie werden gebraucht, ausgetauscht und ersetzt, je nach Bedarf.

Eines muss allerdings präzisiert werden.

Frage: warum sind diese Dinge nicht bekannt?

Weil die Kapitalisten, also die Banken, die Großindustriellen, die multinationalen Gesellschaften, die eine winzige Minderheit (2-3%) der Bevölkerung sind, absolut kein Interesse daran haben, dass das Proletariat (das 80-85% vertritt) Kenntnis davon bekommt wie das System funktioniert, und so enthüllen sie mittels ihrer Zeitungen, Fernsehsender, Politiker, usw. nur einen kleinen Teil des Funktionierens der Gesellschaft, und verhüllen bzw. verschweigen den größten Teil, und zwar den negativen. Es ist offensichtlich, dass sie kein Interesse daran haben und auf keinen Fall zugeben können, dass sie der Grund für die Krisen, die Kriege sind, dass sie für die Armut und die Ausbeutung in der Welt verantwortlich sind. Sie ernten nur das Lob wenn die Dinge gut laufen (genauso wie die Priester: wenn alles gut geht ist das Gott zu verdanken, wenn es schlecht läuft sind es die Menschen schuld).

Wir können also ohne Umschweife sagen: ES IST NICHT WAHR, DASS MAN NICHTS VERSTEHEN KANN.

Ganz im Gegenteil:  Wenn man analysiert IST ES MÖGLICH ZU VERSTEHEN! UND ZWAR GUT ZU VERSTEHEN.

MAN BRAUCHT NUR DEN RICHTIGEN ANSATZ.

 

UND DIESER ANSATZ IST DER MARXISMUS.

 



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